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Umfrage: Münchner Start-ups wachsen am schnellsten

29.06.2015 Start-ups in Deutschland sind wichtige Arbeitgeber und schaffen Tausende Jobs. Im Durchschnitt beschäftigt jedes Start-up 13 Mitarbeiter. Bereits im ersten Jahr zählen die neu gegründeten IT- und Internet-Unternehmen sechs Mitarbeiter, nach zwei bis fünf Jahren steigt diese Zahl auf 14 Mitarbeiter. Und Start-ups, die älter als fünf Jahre sind, haben sogar durchschnittlich 25 Mitarbeiter.

Berlin hat zwar die meisten Start-ups, in München wachsen sie aber schneller. (Bild: SXC.hu/Matthias Schimmelpfennig)
Bild: SXC.hu/Matthias Schimmelpfennig
Berlin hat zwar die meisten Start-ups, in München wachsen sie aber schneller.
Wie die Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, gibt es bei der Anzahl der Arbeitsplätze, die Start-ups bieten, regionale Unterschiede. Während bundesweit jedes Start-up im Durchschnitt 13 Mitarbeiter beschäftigt, sind es in München mit 21 deutlich mehr. In Berlin kommen Start-ups im Schnitt auf 17 Mitarbeiter, in Hamburg sind es dagegen nur sechs.

Die Verfügbarkeit, die Qualifikation und die Kosten von Personal sind für die Mehrheit der Start-up-Gründer wichtig bei der Auswahl des Standorts. Sechs von zehn Gründern (60 Prozent) geben an, dass die Personalsituation für sie eine bedeutende Rolle bei der Auswahl des Standorts gespielt hat. Neben persönlichen Gründen wie der Nähe zur Familie und der Lebensqualität sowie der Infrastruktur vor Ort gehört die Personalsituation damit zu den Hauptgründen, nach denen eine Standortentscheidung getroffen wird.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom   durchgeführt hat. Dabei wurden 227 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland befragt.
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