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E-Health: Google entwickelt Nanopartikel, die im Blut Krebs feststellen

29.10.2014 Es sind wohl die kleinsten Wearables, an denen zurzeit weltweit gearbeitet wird: magnetische Nanopartikel, die in den menschlichen Blutbahnen Anzeichen für Krebs oder andere Erkrankung aufspüren sollen. Das Forschungslabor Google zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser X arbeitet an diesem Frühwarnsystem.

Googles Nanopartikel sollen nur ein Tausendstel einer roten Blutzelle messen (Bild: Geralt/Pixabay)
Bild: Geralt/Pixabay
Googles Nanopartikel sollen nur ein Tausendstel einer roten Blutzelle messen
Über eine Pille könnten Patienten die Nanopartikel schlucken, die so in die Blutbahn gelangen. "Jede Untersuchung, für die man je zum Arzt gehen wird, wird durch dieses System erfolgen", sagte Andrew Conrad'Andrew Conrad' in Expertenprofilen nachschlagen , Chef für Biowissenschaften im Forschungslabor Google X, auf der Technologiekonferenz WSJD Live des Wall Street Journal zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . "Das ist unser Traum", zitiert ihn das Nachrichtenmagazin. Die Detektoren sollen nur ein Tausendstel des Durchmessers eines roten Blutkörperchens groß sein und sich dank einer speziellen Oberfläche an Moleküle, Proteine und Zellen im Blut heften. Ein Kontrollgerät mit einem Magnet zieht die Partikel an und kann so die Zusammensetzung des Blutes feststellen.

An dem Nanopartikel-Projekt arbeiten über 100 Google-Mitarbeiter, darunter Astrophysiker, Chemiker und Elektroingenieure. Bis es marktreif ist dürften laut Experten noch fünf bis sieben Jahre vergehen. Weitere Hürden neben den medizintechnischen dürften Genehmigungsverfahren sein und die allgegenwärtigen Bedenken der Öffentlichkeit, Google könnte sich damit noch eine weitere Quelle erschließen, um Daten der Nutzer zu sammeln.

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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