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EM 2016: Die Türkei holt den Pokal der besten Fußball-Onlineshops

30.05.16 Die Türkei ist Europameister - zumindest wenn es um den Onlineshop des türkischen Fußballverbands Türkiye Futbol Federasyonu zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser geht. Der schneidet nämlich im Trusted-Shops-Check am besten unter den Onlineshops aller Fußballverbände der EM-Teilnehmer ab. Deutschland landet nur im Mittelfeld.

 (Bild:  kanegen/Flickr)
Bild: kanegen/Flickr
Bild:  kanegen/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Die Fußball-Europameisterschaft steht kurz bevor. Die letzten Fans rüsten sich mit einem Trikot ihrer EM-Helden. Die meisten Fußballverbände bieten Fan-Artikel im eigenen Onlineshop an. Trusted Shops zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen hat die Shops der EM-Teilnehmer unter die Lupe genommen. Das ernüchternde Ergebnis aus deutscher Sicht: Der DFB-Shop zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen landet im Shop-Vergleich nur auf Platz 10.

21 der insgesamt 24 EM-Teilnehmer bzw. deren Fußballverbände verfügen über einen eigenen Onlineshop. Trusted Shops hat diese in den Bereichen Identität und Erreichbarkeit, Datenschutz und Sicherheit, Widerruf, Produktdarstellung und Kosten, Lieferung und Zahlung sowie Bestellprozess überprüft. Das Ergebnis: Keiner der Shops konnte alle Kriterien vollständig erfüllen.

Beim Check der Online-Shops der Fußballverbände der EM-Teilnehmer geht der türkische Fan-Shop als Fan-Shop-Europameister aus dem Vergleich. Er erfüllte 82 Prozent der Prüfkriterien. Die Spanier werden ihrer Rolle als große Fußball-Nation auch beim Fan-Shop gerecht und verpassen den Sieg nur knapp mit einem Wert von 80,3 Prozent. Der Shop des Schweizerischen Fußballverbandes erreicht einen guten Platz 3 (80 Prozent). Der DFB-Fan-Shop landet mit einem deutlichen Abstand von mehr als 10 Prozentpunkten zum Sieger nur auf dem 10. Platz (70,9 Prozent). Der Shop von EM-Gastgeber Frankreich rangiert sogar nur an 15. Stelle (66,6 Prozent).

Die gröbsten Fair-Play-Verstöße im Überblick


Ein Spiel hat 90 Minuten, die Lieferzeit der Fan-Shops ist dagegen weit weniger kalkulierbar. So fehlte sehr häufig die Angabe einer konkreten Lieferzeit. Zum Teil wiesen die Fan-Shops zudem diese erheblichen Mängel auf:
  • Widerruf:
    • Unzulässige Einschränkungen des 14-tägigen EU-weiten Widerufsrechts (z.B. Rücksendung
      des Produktes nur unbenutzt, in Originalverpackung oder Fristbeschränkung auf 7 Tage)
    • oder die Abwälzung des Transportrisikos bei Widerruf auf den Verbraucher (hier haftet per Gesetz der Händler)
  • Datenschutz:
    • Die Einforderung des Geburtsdatums als Bedingung zur Registrierung
    • oder nicht vorangekreuzte Checkboxen, die der Verbraucher aktivieren muss, um einen
      Newsletter nicht zu erhalten
  • Lieferung: Angabe unzulässiger Formulierungen wie Regellieferzeit"
  • Zahlung: Die angebotenen Zahlungsmittel werden vor der Einleitung des Bestellprozesses nicht
    genannt.
  • Bestellprozess: Unvollständige Auflistung aller anfallenden Kosten auf der Bestellseite oder
    voreingestellte kostenpflichtige Zusatzleistungen (z.B. Ticket-Schutz)
  • Produktbeschreibungen: Verwendung unzulässiger Klauseln, wie den Ausschluss der Haftung für fehlerhafte Beschreibungen von Produkten.

Das Gesamt-Ranking der Online-Shops der europäischen Fußballverbände:

  1. Türkei (82 Prozent)
  2. Spanien (80,3 Prozent)
  3. Schweiz (80 Prozent)
  4. Ungarn (78,2 Prozent)
  5. Österreich (78 Prozent)
  6. Italien (75 Prozent)
  7. Kroatien (73,9 Prozent)
  8. Wales (73 Prozent)
  9. England (71,7 Prozent)
  10. Deutschland (70,9 Prozent)
  11. Rumänien (69,5 Prozent)
  12. Schweden (69,5 Prozent)
  13. Polen (68 Prozent)
  14. Tschechien (67,3 Prozent)
  15. Frankreich (66,6 Prozent)
  16. Russland (65 Prozent)
  17. Nordirland (63 Prozent)
  18. Belgien (62,5 Prozent)
  19. Albanien (58,6 Prozent)
  20. Slowakei (52 Prozent)
  21. Irland (50 Prozent)

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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