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Schnüffelreport: Deutsche Behörden wollen immer mehr Nutzerdaten von Google haben

26.10.2011 Deutsche Behörden fragen immer öfter bei Google   Nutzerdaten ab. Das geht aus dem aktuellen Transparenz-Report   des Suchmaschinenbetreibers hervor. Und sind damit Schnüffel-Vizeweltmeister.

  • Juli bis Dezember 2009: 458 Anfragen
  • Januar bis Juni 2010: 668
  • Juli bis Dezember 2010: 768 (In 76 Prozent kam Google dem Gesuch der Behörden nach)
  • Januar bis Juni 2011: 1060 (67 Prozent)

In der Liste der Länder mit den meisten behördlichen Anfragen steht Deutschland mit dem aktuellen Wert auf Platz fünf.
  1. USA: 5.950 (Google kam in 93 Prozent der Fälle nach)
  2. Indien: 1.739 (70)
  3. England: 1.300 (48)
  4. Frankreich: 1.273 (64)
  5. Deutschland: 1.060 (67)

Ganz weit oben, nur von Brasilien übertroffen, steht Deutschland bei der Anzahl juristischer Versuche, Inhalte entfernen zu lassen. Verantwortlich für die Anfragen ist in den meisten Fällen die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien   - und meist sind Online-Angebote betroffen, die zur Volksverhetzung aufrufen oder nationalsozialistische Memorabilia verkaufen.
  1. Brasilien: 224 Anfragen (betroffen von diesen Anfragen waren 689 Objekte)
  2. Deutschland: 125 (2.405)
  3. USA: 92 (757)
  4. Südkorea: 88 (646)
  5. Taiwan: 69 (115)
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