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Studie: Wie Journalisten das Internet nutzen
09.08.2007 Ohne Google geht es nicht: Einer aktuellen Studie zufolge nutzen deutsche Journalisten vor allem traditionelle Online-Angebote, um Nachrichten und Hintergründe zu recherchieren. Web-2.0-Dienste sind dagegen kaum ein Thema.
Ebenfalls wichtig für die Recherchearbeit sind den Journalisten zufolge Websites von Unternehmen: 45 Prozent der Befragten bescheinigen diesen Angeboten eine hohe Relevanz. An den Corporate Websites schätzen Journalisten vor allem den leichten Zugang zu Unternehmensfakten und den Kontaktdaten der Unternehmenssprecher.
Übrigens: Web-2.0-Dienste spielen kaum eine Rolle im Alltag der deutschen Journalisten. Foren bescheinigen nur neun Prozent der Befragten eine hohe Relevanz, Blogs sogar nur vier Prozent. Second Life halten sogar 90 Prozent der Befragten für absolut unwichtig. Vergleichsweise wichtig halten dagegen noch 18 Prozent der Befragten Spiegel Online , das als einziges Online-Medium in das Ranking der Recherchequellen geschafft hat.
Die meisten Umfrageteilnehmer arbeiten in einer Print-Redaktion (83 Prozent). 54 Prozent der Befragten schreiben zudem auch für Online-Magazine. Nur sieben Prozent der Journalisten bloggen.
Für die Studie wurden knapp 300 Journalisten befragt.
