Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
"Populismus": IDO-Verband wehrt sich gegen Abmahnstudie
11.09.2018 Für zwei Drittel der Online-Händler stellen Abmahnungen eine akute Existenzbedrohung dar - wobei für jede fünfte Abmahnung in Deutschland der IDO-Verband verantwortlich sei. Diese Zahlen hatte Trusted Shops im Rahmen der Studie 'Abmahnungen im Online-Handel' veröffentlicht. Jetzt wehrt sich der IDO-Verband gegenüber iBusiness. Heftig.
Boddenberg wirft Trusted Shops vor, als Mitwettbewerber mit der von ihr als "falsch und unseriös" bezeichneten Studie "in unsachlicher Weise Stimmung" gegen den IDO-Verband zu machen, "auch vor dem Hintergrund eines Petitionsverfahrens". Dass die Zahlen von Trusted Shops "grob falsch" seien, liesse sich daran erkennen, dass einige abmahnende Institutionen, wie die die Wettbewerbszentrale nicht genannt worden seien, ebensowenig wie die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammer und die Verbraucherschutzverbände.
"Die gängige Praxis einiger Abmahnvereine dient weniger dem fairen Wettbewerb als vielmehr wirtschaftlichen Eigeninteressen", hatte Dr. Carsten Föhlisch , Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops unter anderem dem IDO-Verband vorgeworfen. "Den abgemahnten Online-Händlern fehlt meist jeglicher Vorsatz. Es werden bewusst einfachste Fehler abgemahnt, die für den Wettbewerb nicht relevant sind, aber im Tagesgeschäft immer wieder passieren können." Es gehe ganz klar darum, mit Vertragsstrafen bei künftigen Verstößen Geld zu verdienen.
Der IDO-Verband bietet nach eigenen Angaben auch "Soforthilfen bei Abmahnungen an.
