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Die Söhne des Pandas
25.08.2011 Googles Panda-Update soll die Suchmaschine noch ein Stück Richtung Mensch bringen. Doch damit tun sich sowohl viele SEOs als auch Google selbst noch schwer.
So wird eine hohe Verweildauer als Plus für das Ranking gewertet. Doch kann eine kurze Verweildauer nicht ebenso für eine toll designte Seite stehen, die mir präzisen Content liefert?
Und was ist mit bezahltem Content? Hochwertige Informationen, die hinter einer Paywall geparkt sind, passen zwar haargenau ins Beuteschema des Pandas: Gut recherchierte, einzigartige Informationen. Das mag der Panda. Und doch wird Bezahl-Content eine hohe Absprungrate haben, weil der von den Google-SERPs anreisende Nutzer denkt: "Igitt, das kostet - raus hier!"
Doch das sind Feinjustierungen. Mit fortschreitender Intelligenz des Algorithmus werden solche Querschläger keine gut gemachte Seite mehr treffen.
Daher hilft es auch nichts, wenn sich zahlreiche SEOs in den Blogs der Branche über die vermeintliche Unberechenbarkeit und die mangelnde Gerechtigkeit des Panda-Updates aufregen. Nur bis zur nächsten Nachbesserung zu denken, ist zu kurz gedacht. Zu hoffen, dass man auf Googles strategischer Route mit operativen Schritten mithalten kann, ist vergeblich gehofft.
Künftige Updates - die Söhne des Pandas - werden diesen Trend nur noch bestärken: Die Zeichen stehen auf starken Inhalten, die ihre Seiten zu Web-Marken machen. Und dazu gibt es keine Abkürzungen, selbst wenn SEOs sie so lieben.

