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Nach EU-Kommissionsbeschlüss: ARD und ZDF machen online mobil

27.04.2007 Jetzt wollen ARD und ZDF noch mehr Geld in Onlineangebote stecken. Denn ein Beschluss der EU-Kommission gibt grünes Licht. Und die Politik unterstützt die Aktion.

Nachdem die EU-Kommission am Dienstag ihr Verfahren gegen ARD und ZDF eingestellt hat, das die Gebührenfinanzierung hinterfragt hatte, können ARD   und ZDF   online mobil machen.

Zwei Jahre haben die Öffentlich-Rechtlichen Zeit, ihr Kerngeschäft von Nebengeschäften zu trennen, die "Grundversorgung" zu definieren und die mit Politikern vollgepflasterten Aufsichtsgremien sowie die Finanzkontrolle zu stärken.

Die EU habe es ermöglicht, dass die Zuschauer "auch in Zukunft die Sendungen und Angebote des ZDF auf den von ihnen gewählten Verbreitungswegen" empfangen können, freute sich ZDF-Intendant Markus Schächter , sei es daheim oder unterwegs: "Durch die
zwischen den deutschen Ländern und der Kommission vereinbarten
Maßnahmen werde anerkannt, dass Onlineangebote und digitale
Fernsehprogramme zum Auftrag des ZDF gehören."

Die Zukunft sehen ARD und ZDF im Internet. Denn bisher sind sie da recihweitenmäßig nicht so vertreten, wie es ihrer TV-Reichweite entspricht, wie man an der Nebeneinanderstellung der Online- und TV-Marktanteile sieht:

 (Bild: iBusiness)
Bild: iBusiness



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