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Selber schuld
03.12.2007 Mit der Menge an Kunden und Bestellungen steigt in deutschen Online-Shops auch die Zahl der Zahlungsausfälle. Die aktuelle Studie zeigt, dass die meisten Shopbetreiber zwar bereits versuchen dieses Risiko zu minimieren. Aber immer noch längst nicht alles tun, um sich umfassend vor Zahlungsausfällen zu schützen.
Es ist sicher legitim, Bonitätsprüfungen vor allem bei Neukunden anzufordern. Schließlich ist der Besteller in diesem Status für den Händler noch ein Unbekannter. Aber auch bei Stammkunden kann die Zahlungsmoral einmal nachlassen. Shopbetreiber sollten daher regelmäßig (wenn auch nicht bei jeder Bestellung) die Bonität ihrer A-Kunden überprüfen.
Wichtig halte ich zwar, Daten wie Telefonnummer und EMail-Adresse abzufragen. Hieraus aber Rückschlüsse über einen etwaigen Zahlungsausfall zu ziehen, gleicht doch eher einem Glücksspiel: Denn eine gültige EMail-Adresse kann sich jeder Internetnutzer bei einem Freemailer besorgen. Dass die Adresse funktioniert, sagt also gar nichts aus.
Ebenso verhält es sich bei der Telefonnummer: Jeder Kunde kann eine gültige Handy- oder Festnetznummer angeben. Dass er bei einem Kontrollanruf ans Telefon geht, sagt doch nichts über seine Zahlungsmoral aus. Und andersrum kann ein williger Kunde als vermeintliches schwarzes Schaf abgestempelt werden, weil er sich bei seiner Bestellung aus Versehen vertippte und dadurch ein ungültige Telefonnummer zustande kam.
Am: 03.12.2007
Zu: Selber schuld
Frage dennoch: Externe Sperrlisten, woher beziehen? Welche sind besser, welche nicht? Haben damit leider keine Erfahrung. Danke!
