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Digitalanteil in der Musikindustrie wächst auf knapp 80 Prozent

12.08.2021 Das Audio-Streaming dominiert den Musikmarkt deutlich, aber auch Vinyl kann sich in seiner Nische behaupten. Insgesamt wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr um 12,4 Prozent.

 (Bild: Sammy-Williams auf Pixabay)
Bild: Sammy-Williams auf Pixabay
Laut dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hat die Musikindustrie in Deutschland in den ersten sechs Monaten 2021 insgesamt 903,8 Mio. Euro umgesetzt, dies ist ein Zuwachs von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der digital erwirtschaftete Anteil insgesamt liegt in Deutschland bei 78,6 Prozent, laut Dr. Florian Drücke'Florian Drücke' in Expertenprofilen nachschlagen , dem Vorstandsvorsitzenden des BVMI, ist das ein neuer Höchstwert. Marktstärkstes Format bleibt dabei das Audio-Streaming, dessen Anteil am Gesamtumsatz nach weiteren Zuwächsen (plus 19,9 Prozent) bei nun 70,6 Prozent liegt. Downloads tragen nach einem erneuten Umsatzrückgang von 25,9 Prozent nur noch 3,3 Prozent zum Gesamtmarkt bei.

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Fast 80 Prozent der Umsätze erlöst die Musikindustrie digital.
(chart: Bundesverband Musikindustrie, GfK Entertainment)

Bei den physischen Medien entwickelt sich die CD weiter rückläufig (minus 16,4 Prozent). Der Anteil am Gesamtmarkt liegt nun bei 14,5 Prozent. Vinyl dagegen erlebte im erste Halbjahr 2021 einen wahren Höhenflug: Ein Umsatzplus von 49,5 Prozent führt die Schallplatte an einen Marktanteil von fast 6 Prozent (5,9 Prozent) heran. Insgesamt wird mit dem physischen Geschäft derzeit noch gut ein Fünftel des Gesamtumsatzes (21,4 Prozent) erwirtschaftet.

"Die Halbjahres-Zahlen belegen einmal mehr die Innovationskraft der Branche und die strategische Weitsicht unserer Mitglieder, die als Partner der KünstlerInnen die digitalen Wertschöpfungsmöglichkeiten kontinuierlich erweitern", erklärt Drücke. "Gerade die dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den gesamten Live-Sektor verdeutlicht vielen die Bedeutung des Digitalgeschäfts noch einmal, zeigt aber auch, wie tief betroffen aktuell bestimmte Teilbranchen der Musikwirtschaft durch die Pandemie sind."

(AutorIn: Frauke Schobelt )

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