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Digitalisierung Arbeitsmarkt: Mehrheit der Arbeitnehmer offen für Umschulungen

14.08.2017 Demografischer und technologischer Wandel beeinflusst die Arbeitswelt der Zukunft maßgeblich und stellt dabei Arbeitnehmer quer durch alle Branchen vor neue Herausforderungen. Jedoch sind fast drei Viertel (74 Prozent) der Beschäftigten weltweit bereit, neue Fertigkeiten zu erlangen oder sich auch vollständig umschulen zu lassen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren. Dabei sind sie überwiegend der Ansicht, dass sie selbst für ihre Fortbildung verantwortlich sind und nicht ihre Arbeitgeber.

 (Bild: andrew_t8/Pixabay)
Bild: andrew_t8/Pixabay
Laut aktueller PwC Studie Workforce of the future: the competing forces shaping 2030  , bei der weltweit mehr als 10.000 Arbeitnehmer befragt wurden, ist der überwiegende Teil der Befragten überzeugt, dass Technologie ihre Karrierechancen verbessert (65 Prozent), wobei jedoch die Arbeitnehmer aus den USA und Indien diesbezüglich zuversichtlicher sind als jene in Europa. Insgesamt vertreten 73 Prozent der Befragten die Ansicht, dass Technologie niemals die menschliche Intelligenz ersetzen kann und der überwiegende Teil ist überzeugt, dass menschliche Fähigkeiten immer gefragt bleiben werden.

Den Umfrageergebnissen zufolge glauben 60 Prozent der Befragten, dass nur wenige Personen in der Zukunft stabile, langfristige Arbeitsverhältnisse haben werden. Obwohl die Umfrage-Teilnehmer den Einfluss der Technologie positiv bewerteten - 37 Prozent der Befragten sehen der künftigen Arbeitswelt mit Begeisterung entgegen -, besteht jedoch noch immer Besorgnis darüber, dass die Automatisierung negative Auswirkungen auf die Beschäftigung haben könnte. So fürchten insgesamt 37 Prozent der Befragten, dass ihr Arbeitsplatz durch die Automatisierung gefährdet ist, im Vergleich zu nur 33 Prozent im Jahr 2014. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) vertritt darüber hinaus die Meinung, dass die Regierungen entsprechende Maßnahmen ergreifen sollten, um Arbeitsplätze vor der Automatisierung zu schützen.
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