Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Videoumsatz 2008: Blueray wächst, DVD schrumpft
14.08.2008 Die deutsche DVD- und Videobranche hat im ersten Halbjahr 2008 trotz Wirtschaftsflaute ihren Umsatz mit 670 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gehalten. Vor allem der Blueray-Markt legt zu. Der Verleih verliert - vor allem wegen den bösen Online-Raubkopierern.
Die Zahl der im ersten Halbjahr 2008 verkauften DVDs stieg auf das Allzeithoch von 43,8 Mio. Stück. Der im Vergleich zum Vorjahr (2007: 12,48 Euro) leicht gesunkene DVD-Durchschnittspreis von 12,31 Euro im ersten Halbjahr 2008 führte allerdings zu leicht sinkenden Erträgen in Höhe von 532 Mio. Euro (Vorjahresergebnis 541 Mio. Euro).
Dass der Gesamtumsatz aus dem Verkauf der Bildtonträger in diesem Jahr sogar noch übertroffen werden konnte, liegt vor allem an den wachsenden Umsätzen aus dem Verkauf der HD-Formate. So konnten nach Auskunft der Nürnberger Marktforscher allein im ersten Halbjahr 2008 800.000 High-Definition-Bildtonträger in Deutschland mit einem Gesamtumsatz von 17 Mio. Euro verkauft werden.
Der stellvertretende Geschäftsführer des BVV, Oliver Trettin , ist daher zuversichtlich, die Verbandsprognosen erfüllen zu können: "Unsere Bluray-Umsatzprognosen von 50 bis 60 Mio. Euro bis Ende dieses Jahres scheinen sich offensichtlich zu bewahrheiten, da die Anzahl der veröffentlichten Bluray-Titel täglich anwächst und das zweite Halbjahr mit dem Weihnachtsgeschäft für den größten Umsatz in der Home Entertainment Branche sorgt. "
Mit einem Vermietumsatz in Höhe von 119 Mio. € im ersten Halbjahr 2008 nach 122 Mio. in 2007 hat sich der Abwärtstrend im Videoverleih zwar etwas abgeschwächt, doch müssen die deutschen Videothekare einen weiteren Umsatzrückgang in Höhe von minus drei Prozent verkraften. "Insbesondere durch die weiterhin weit verbreitete illegale Vervielfältigung ist die Anzahl der Verleihvorgänge nach 48,9 Mio. in 2007 im gleichen Berichtszeitraum dieses Jahres um ein Prozent auf 48,5 Mio. Transaktionen zurückgegangen", beschwert sich der Verband.
