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Fernsehmarkt: Kaum jemand nutzt Smart-TV-Funktionen

01.06.2016 Der Markt für Smart TVs in Deutschland entwickelt sich langsam aber stetig. Laut aktueller Erhebungen der GfK   sind aktuell gut 40 Prozent der deutschen Haushalte mit einem internetfähigen Fernsehgerät ausgestattet. Auf Angebote wie Video-Streaming-Portale und Mediatheken greift jedoch nur knapp ein Viertel der deutschen Haushalte zu.

 (Bild:  Robert S. Donovan/Flickr)
Bild: Robert S. Donovan/Flickr
Bild:  Robert S. Donovan/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
In Deutschland werden derzeit rund sieben Millionen Fernsehgeräte pro Jahr verkauft. Die Fußball-EM in diesem Jahr und die Umstellung auf DVB-T2 versprechen zusätzliches Absatzpotenzial. Und auch technische Neuerungen wie 4k/UHD beeinflussen den deutschen TV-Gerätemarkt und werden in den nächsten Jahren viele zum Kauf eines neuen Fernsehers anregen. Bis zum Jahr 2020 rechnet GfK mit einem jährlichen Absatz von 7,7 Millionen Geräten.

Zur Marktstabilisierung auf diesem hohen Niveau tragen inzwischen vor allem Smart TVs bei. In den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres besaßen 60 Prozent aller in Deutschland verkauften TV-Geräte eine Smart TV-Funktion. Betrachtet man die Umsätze, dann sind es sogar über 80 Prozent. Aktuell besitzen gut 40 Prozent der deutschen Haushalte einen Smart TV. Aber nur 22 Prozent nutzen die Internetverbindung an ihrem Gerät aktiv, das heißt sie greifen auf Angebote wie beispielsweise Video-Streaming-Portale oder Mediatheken zu.

Der durchschnittliche aktive Smart-TV-Nutzer ist zwischen 30 und 49 Jahre alt (39 Prozent), männlich (58 Prozent), verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 2.499 Euro (63 Prozent) und lebt in Haushalten mit drei (23 Prozent) beziehungsweise vier und mehr Personen (28 Prozent).
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