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Neue ECommerce-Funktionen auf dem Smartphone will nur jeder Dritte

20.01.2015 Auch wenn man mit "Was wäre wenn"-Verbraucherumfragen vorsichtig sein muss: Selbst in der technikaffineren deutschen Internet-Klientel ist der Wunsch überschaubar vertreten, das Smartphone als Einkaufsassistenten und Geldbeutel zu nutzen.

 (Bild:  Peter Rivera/Flickr)
Bild: Peter Rivera/Flickr
Bild:  Peter Rivera/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
So sind nur 32 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer daran interessiert, ihr Smartphone als Routenplaner beim Einkauf zu nutzen. 28 Prozent würden es als Einkaufsassistenten verwenden. Ebenfalls 28 Prozent können sich vorstellen, in Zukunft mit ihrem Smartphone im Handel zu bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Internet-repräsentative Studie des Online-Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting   im Auftrag der Internet World Messe  .

Anders ist es mit dem Preisvergleich: Fast zwei Drittel (64 Prozent) möchten ihr Gerät während des Einkaufsbummels nutzen, um Angebote und Preise zu vergleichen. 43 Prozent würden gerne Produktbewertungen abrufen. Die Studie offenbart dabei klare geschlechterspezifische Differenzen. So sind Männer deutlich technikinteressierter am Produkt- und Angebotsvergleich per Smartphone als Frauen. Und natürlich zeigen sich auch Produktpräferenzen: Während Männer sich mobil eher über Technik- und Baumarktprodukte informieren wollen, sind für Frauen Informationen über Lebensmittel und Kleidung wichtiger.

Reklame auf dem Handy will ebenfalls nur eine Minderheit. 29 Prozent wollen über ihr Smartphone über lokale Coupons informiert werden. An Hinweisen über aktuelle Aktionen im Ladengeschäft (z. B. Themenwochen) wären 18 Prozent interessiert. Jeder Vierte wünscht sich Hinweise bei Betreten des Geschäfts. Frauen zeigen sich insgesamt zu Werbeangeboten über das Smartphone weniger unaufgeschlossen als Männer.

Hoch sind bei all diesen Funktionen die Bedenken der Verbraucher hinsichtlich Datenschutz und Spam. Fast zwei Drittel der Smartphone-User sehen Risiken in der Datensicherheit. Dabei legen vor allem Frauen größere Zurückhaltung an den Tag. 31 Prozent gaben an, ein ungutes Gefühl des Überwachtwerdens zu haben. 41 Prozent der befragten Smartphone-Besitzer sagten aus, es sei ihnen sehr lästig, während des Einkaufens Werbenachrichten auf ihr Smartphone zu erhalten. Dies trifft insbesondere auf junge Befragte unter 20 Jahren sowie die Altersgruppe 50 plus zu.
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