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Umfrage: Collaboration-Tools verbessern die interne Kommunikation
10.08.2016 Video-Kommunikation entwickelt sich zum zentralen Element bei der Zusammenarbeit. Drei Viertel der IT-Entscheider wünschen sich Video-Konferenzen mit dem Firmen-Smartphone oder Tablet. Das zeigt eine Studie, die der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT gemeinsam mit Cisco in Auftrag gegeben hat.
Laut der Studie entwickeln sich Technologien wie Video, Cloud Computing und mobile Anwendungen zu entscheidenden Plattformen für die Kommunikation innerhalb großer Konzerne - vom Management bis hin zu den Angestellten: 85 Prozent der Befragten bezeichnen den Video-Einsatz am Arbeitsplatz als sehr hilfreich, und fast drei Viertel (72 Prozent) der IT-Entscheider wünschen sich Videofunktionen auf dem Firmen-Smartphone oder Tablet. Gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) gab an, dass die Mitarbeiter in seinem Unternehmen YouTube zu beruflichen Zwecken nutzen. Damit hat sich dieser Anteil gegenüber 2013 nahezu verdoppelt.
Die Ergebnisse der Studie legen ebenfalls nahe, dass mehr getan werden muss, um der "digitalen Abkoppelung" entgegenzuwirken. Zwei Drittel der IT-Entscheider (60 Prozent) beklagen, dass die Versuche, Kollegen zu kontaktieren, zu viel Zeit kosten. Und drei Viertel der Befragten wünschen sich einfachere Wege, Informationen mit anderen zu teilen.
Jeder zweite Mitarbeiter arbeitet heute von unterwegs
Die Ergebnisse zeigen, wie sehr sich der moderne Arbeitsplatz in den letzten Jahren verändert hat. Allein in den letzten drei Jahren hat der Anteil der Berufstätigen, die ihre eigenen Endgeräte für die Arbeit nutzen wollen, um 31 Prozent zugenommen. Laut Studie arbeiten heute mehr als die Hälfte der Angestellten (52 Prozent) "flexibel" - also zum Beispiel von unterwegs, an einem Kundenstandort oder von zu Hause. 61 Prozent der Befragten finden, dass es einfacher sein sollte, Kollegen zu kontaktieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, wenn sie beruflich unterwegs sind.Um die neuen Technologien leichter nutzen zu können, setzen viele IT-Manager auf Cloud-Services, um veraltete Legacy-Systeme abzulösen. Laut der Studie konnten Firmen, die eine Cloud-Anwendung eingeführt haben, ihre Betriebskosten um durchschnittlich 25 Prozent reduzieren. Gleichzeitig sei die Mitarbeiterzufriedenheit nach der Implementierung der Cloud-basierten Collaboration-Lösung um 30 Prozent gestiegen. Dabei sehen immer weniger IT-Entscheider Sicherheitsaspekte als Hindernis für die Nutzung Cloud-basierter Collaboration: Aktuell sind es 52 Prozent, vor drei Jahren waren es noch 68 Prozent.
Die Studie "Digital Dislocation in the Workplace" basiert auf einer Umfrage unter 758 IT-Entscheidern in Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Verwaltung mit mehr als 500 Mitarbeitern.
