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Schlechte Verlierer

von sr

06.02.2007 Mit einer Unterlassungserklärung versuchen Marktforscher jetzt, der Branche ihren Glauben aufzuzwingen. Für die Entwicklung der Onlinewerbebranche ist das alles andere als förderlich.

Sicher ist für mich: Der BVDW   liefert die besseren Zahlen zur Onlinewerbung. Und zwar nicht nur, weil der Multimedia-Verband deutlich mehr Stallgeruch und Branchennähe vorweisen kann. Der BVDW macht für mich auch das Rennen, weil die Verantwortlichen zu jeder Zeit transparent aufzeigen, wie sich die ermittelten Werbeumsätze zusammensetzen. Für den BITKOM   und sein Marktforschungsinstitut Thomson Media Control   dagegen sind Online-Themen nur ein Nebenschauplatz.

Im aktuellen Fall geben BITKOM und Thomson für mich das Bild von schlechten Verlierern ab. Ich frage mich, warum der IT-Großverband es seinerzeit nicht dem BVDW nachgemacht hat. Und in einer Pressemeldung zusammen mit Thomson seine Erhebungsmethode transparent gemacht hat. Das wäre für die Entwicklung der Branche und der Onlinewerbung im Allgemeinen wohl besser gewesen.
Thema:

Online-Werbestreit: BVDW kassiert Unterlassungserklärung

Ungewöhnlich scharf hatte der BVDW Mitte Januar den BITKOM attackiert. Während der BITKOM nur von 480 Millionen Euro Werbe-Investitionen im Jahr 2006 in Deutschland wissen wollte, sprach der BVDW von einem annähernd doppelt so großen Online-Werbekuchen. Für sein forsches Vorgehen hat der BVDW jetzt die Quittung kassiert.

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 (Bild: Luis Brito)
Bild: Luis Brito

Kommentar von sr

Schlechte Verlierer

Mit einer Unterlassungserklärung versuchen Marktforscher jetzt, der Branche ihren Glauben aufzuzwingen. Für die Entwicklung der Onlinewerbebranche ist das alles andere als förderlich.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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