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Was Apples Datenschutz-Offensive für Online-Marketer bedeutet
Bild: MichaelGaida/Pixabay

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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Während das Thema DSGVO auf Unternehmensseite noch gar nicht komplett ausgerollt ist, kommt von Konzernseite nun ein neuer Vorstoß in Richtung Datenschutz.
Wie Konzerne mit dem Thema Datenschutz umgehen, wird mehr und mehr zum wettbewerbsentscheidenden Faktor. Vor gut zwei Jahren hatte Microsoft-Chef Satya Nadella'Satya Nadella' in Expertenprofilen nachschlagen Privatsphäre zu einem Menschenrecht erklärt und die Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausdrücklich gelobt. Entwicklerkonferenzen, auf denen die Tech-Konzerne Neuheiten vorstellen und meist auch strategische Botschaften vermitteln, sind beliebte Gelegenheiten für solche Statements. So auch Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2020 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Neben neuen Versionen seiner Betriebssysteme waren Datenschutz und Privatsphäre das zentrale Thema. Apple steht nach eigenen Angaben für "Privacy by Design" und hat entsprechend vier Grundprinzipien definiert:

  • Datenminimierung: Apple minimiert die Menge an Nutzerdaten, zu denen der Konzern und Dritte Zugang haben.
  • Datenverbreitung und -verarbeitung auf dem Endgerät: Daten verbleiben möglichst auf dem Endgerät, statt an Server geschickt zu werden.
  • Sicherheit: Die Sicherung der Privatsphäre des Nutzers hat oberste Priorität.
  • Transparenz und Kontrolle: Nutzer sollen selbst entscheiden, welche Daten sie preisgeben und wofür diese verwendet werden.
In Konsequenz bedeutet das: Das iPhone zeigt noch deutlicher an, ob Kamera und/oder Mikrofon aufzeichnen, der Trackingschutz wird auf Apps ausgeweitet, und vor allem: Entwickler müssen ihre Apps anzeigen lassen, welche Daten sie nutzen und ob sie diese weitergeben. Das schließt beispielsweise auch immer eine Erlaubnis vor dem Tracking ein.

Johannes Paysen
Bild: GroundTruth


Jeder App-Publisher ist damit künftig verpflichtet, Angaben, welche Daten sie tracken, zu dokumentieren. Johannes Paysen'Johannes Paysen' in Expertenprofilen nachschlagen , Deutschlandchef der Marketingplattform Groundtruth zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , nennt das 'GDPR light': "Wir verfügen über Standortdaten und arbeiten mit Mobile Advertising-ID, die der Nutzer deaktivieren oder ändern kann. Diese ID kann man dem Telefon eindeutig so lange zuordnen, so lange das Smartphone nicht zurückgesetzt wird. Dafür braucht man ein Consent, d.h. wenn man in Hinblick auf die DSGVO auf der sicheren Seite sein will, ist auch der Anbieter zu nennen, der diese Daten empfängt, um denen entsprechend individualisiert zu widersprechen." Das wiederum mache Apple nicht, gebe aber dem Publisher auch nicht mehr die Option zu wählen, ob man da mitmacht oder nicht. Ab einem gewissen Zeit

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