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Studie: Deutschen Möbelhändlern fehlt die Digital-Strategie

23.04.2015 Deutsche Möbelhändler hinken digital hinterher: Viele von ihnen haben noch keine Digital-Strategie. Statt dessen ist ihr vorrangiges Ziel noch immer einen schnellen Abverkauf in der
Filiale sicherzustellen..

 (Bild: IKEA)
Bild: IKEA
Der Möbelmarkt in Deutschland ist jährlich 30 Milliarden Euro schwer. Aktuell werden etwa fünf Prozent der Waren aus diesem Bereich übers Internet verkauft. Tendenz steigend. Doch die deutschen Anbieter bleiben digital weit hinter internationalen Wettbewerbern zurück - das geht aus der Studie "Wie digital ist der deutsche Möbelhandel heute?" hervor, für die die Interaktivagentur UDG United Digital Group   22 der umsatzstärksten stationären Möbelhändler in Deutschland untersucht hat. Bewertet wurden alle drei Phasen des Kaufprozesses: die Webseite als Informationsmedium vor dem Kauf, die Erfahrungen beim Besuch im Möbelhaus und die After-Sales-Services.

Das Ergebnis ist eindeutig: Deutsche Möbelhändler haben kaum gute Crosschannel-Lösungen. Das vorrangige Ziel ist die schnelle Transaktion in der Filiale. Die meisten Möbelhändler haben keine klare Digitalstrategie und damit auch keine funktionierende Customer Journey über die vielfältigen Kanäle hinweg.

Im 'UDG Omnichannel-Excellence Index' erreichen deutsche Anbieter maximal 35 von hundert Punkten und liegen damit abgeschlagen hinter skandinavischen Anbietern wie Ikea  , Boconcept   oder Bolia  . Diesen gelänge es am besten, mit Technikansätzen, digitale Katalogen und Apps Online und Offline zu verknüpfen - und so ihre Kunden zu begeistern.

Die Index-Werte aller untersuchten Möbelhändler hat die UDG in einer Grafik zusammengefasst. Mehr zum Onlinehandel mit Möbeln lesen sie auch in der iBusiness-Analyse Von wegen Kill Billy: Warum der Möbel-Onlinehandel eine Nische bleibt.

Preview von Omnichannel-Excellence-Index der größten Möbelhändler Deutschlands

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