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UK strebt verschärfte Vorratsdatenspeicherung an

21.02.2012 Die amtierende britische Regierung strebt nach einem Bericht von Spiegel Online   eine verschärfte Version der Vorratsdatenspeicherung an. Demnach sollen Provider verpflichtet werden, alle gewählten oder via SMS kontaktierten Rufnummern und E-Mail-Adressen aufzeichnen. Der jeweilige Content soll allerdings nicht durchleuchtet werden, heißt in dem Bericht, der sich auf die britische Tageszeitung The Telegraph   beruft.

Betroffen von der neuen Regelung sollen auch die sozialen Netzwerke sein. Die Aktivitäten der Nutzer etwa auf Facebook sollen demnach kontrolliert werden, indem erfasst wird, wer mit wem dort kommuniziert - sowohl in Echtzeit wie im Nachhinein. Das betrifft auch die Newsfeeds bei Twitter und die Kommunikation zwischen Online-Spielern.

Dem Bericht zufolge laufen die Verhandlungen zwischen Internet-Providern und dem britischen Innenministerium bereits seit zwei Monaten.
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