Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Die neuen TV-Typen: Couchpotato, OTT-ler oder Manischer Multiscreener

04.09.2014 Neben soziodemografischen Gesichtspunkten rücken bei der Mediaplanung auch unterschiedliche Verhaltensweisen der TV-Zielgruppe immer mehr in den Fokus. Der US-Marktforscher Strategy Analysis   hat sechs Fernseh-Typen danach kategorisiert, wie Connected Devices das Fernsehen beeinflussen.

Fernsehnutzung: Langsam wird's kompliziert (Bild: Samsung)
Bild: Samsung
Fernsehnutzung: Langsam wird's kompliziert
Traditionelle Fernsehzuschauer - im Bericht als "Couchpotatoes" bezeichnet - bilden das größte Segment, das jedoch nur ein Drittel (33 Prozent) der fernsehenden Online-Bevölkerung ausmacht. Sie sind beim Fernsehen konzentriert, telefonieren nicht, schreiben keine SMS und nutzen keine soziale Medien.

Die nächstgrößere Gruppe, die "OTT-ler" - insgesamt einer von vier (26 Prozent) - sind weniger interessiert an TV und sehen selten lineares Fernsehen. Sie sehen sich Sendungen lieber online oder über andere "Over The Top"-Services an; 95 Prozent der OTT-ler sehen sich eine verpasste TV-Sendung an einem Computer, Tablet oder Smartphone an.

"Couch-Chatter" bilden 12 Prozent der Fernsehzuschauer. Sie ähneln den Couchpotatoes, doch ist bei ihnen die Wahrscheinlichkeit 2,5 Mal höher, dass sie sich während des Fernsehens mit anderen am Telefon über die Sendung unterhalten oder SMS-Nachrichten darüber verschicken. Twitter verwenden sie jedoch - genau wie die Couchpotatoes - nicht, um einer Sendung zu folgen.

Drei von fünf Personen sind "Multiscreener", die Geräte auf unterschiedliche Weise verwenden und sich daher in drei Gruppen aufteilen lassen.

Zur Gruppe der "Indifferenten" und "moderaten" Multiscreener gehört jeweils eine von neun (11 Prozent) Personen. "Indifferente Multiscreener" nutzen von allen sechs Gruppen am intensivsten den Second Screen: 83 Prozent verwenden weitere Geräte, während sie fernsehen, 84 Prozent unterhalten sich am Telefon oder per Chat/SMS/Messenger über das Gesehene. 91 Prozent nutzen Twitter, um einer Sendung zu folgen.

Fast die Hälfte (45 Prozent) der "Moderaten Multiscreener" verwendet Computer, Tablets oder Smartphones zum Fernsehen. 90 Prozent von ihnen rufen eine verpasste Sendung online ab. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit jedoch am zweitgrößten (66 Prozent), dass sie ein Pay-TV-Abonnement haben. Es ist extrem wahrscheinlich, dass sie über eine Sendung am Telefon sprechen oder Nachrichten senden (93 Prozent), aber nur 1 Prozent verwendet regelmäßig Twitter, um einer Sendung zu folgen.

Nur 7 Prozent der Personen sind "Manische Multiscreener". Gemeinsam mit den indifferenten Multiscreenern (51 Prozent) sind sie die einzige Gruppe, bei der über die Hälfte (55 Prozent) des Fernsehens auf anderen Geräten stattfindet. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Pay-TV Abonnement haben, ist bei ihnen trotzdem am höchsten (74 Prozent). Sie nutzen höchstwahrscheinlich während des Fernsehens ein weiteres Gerät (87 Prozent), telefonieren oder versenden sehr wahrscheinlich SMS (96 Prozent), während sie Fernsehen, und folgen wenigstens einmal wöchentlich einer Sendung auf Twitter.

"Die traditionelle Art und Weise, wie Sendeanstalten und Werbekunden in den letzten 70 Jahren das TV-Publikum begriffen haben, ist zunehmend irrelevant und überholt", erklärte David Mercer, Hauptanalyst von Strategy Analytics. "Menschen einer traditionellen Gruppe, sagen wir 18 bis 34 Jahre alte Männer, können auf völlig unterschiedliche Weisen fernsehen. Daher ist es bei der Planung genauso wichtig, neue Verhaltensmuster zu berücksichtigen wie demografische Daten".
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: