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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Games-Markt wächst wieder
30.03.2026 Neue Geräte und Abo-Modelle lassen den deutschen Games-Markt wieder wachsen. Während klassische Spielekäufe weiter schwächeln, verschiebt sich das Geschäft zunehmend in Richtung Services und langlebige Gaming-Ökosysteme.
Besonders dynamisch entwickelte sich der Hardware-Markt: Der Umsatz mit Spielekonsolen legte um 26 Prozent zu, Gaming-PC-Zubehör wuchs um 13 Prozent. Gleichzeitig überschritten Spieleabos wie PlayStation Plus oder Xbox Game Pass erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz - ein Plus von 7 Prozent. Insgesamt ging der Umsatz mit Games leicht um 1 Prozent zurück, wobei insbesondere der Verkauf einzelner Titel um 13 Prozent einbrach.
"Insgesamt zeigen die Daten für den deutschen Games-Markt, wie stark sich die Spielgewohnheiten der Deutschen verändern: Der Umsatz mit dem Kauf einzelner Games geht zurück, während In-Game- und In-App-Käufe auf deutlich höherem Niveau weiter leicht wachsen", sagt game-Geschäftsführer Felix Falk . "Einige Spiele haben sich zu regelrechten Dauerbrennern entwickelt: Sie haben über Jahre eine riesige Community aufgebaut, die regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt wird und 'ihrem' Spiel treu bleibt. Auch viele Online-Gaming-Services enthalten regelmäßig neue Spiele, sodass insgesamt weniger neue Titel gekauft werden".
Der Gesamtumsatz mit Games-Hardware stieg um 12 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Treiber sind neben neuen Konsolen auch Innovationen im PC-Bereich sowie ein Nachholeffekt bei Zubehör. Während Gaming-PCs um 7 Prozent zulegten, erreichte Zubehör wie Grafikkarten, Monitore oder VR-Headsets mit rund 1,4 Milliarden Euro ein Wachstum von 13 Prozent. Dagegen ging der Umsatz mit Konsolen-Zubehör um 10 Prozent zurück.
