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TV lebt - aber wohnt immer öfter im Web

17.12.2014 Der Fernsehkonsum der Deutschen lag 2014 mit 219 Minuten täglich stabil auf Vorjahresniveau - doch die Zuschauer wandern langsam auf Online-Kanäle ab, stellt eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung AGF   fest.

 (Bild: mojzagrebinfo/Pixabay)
Bild: mojzagrebinfo/Pixabay
Während der klassische TV-Konsum über einen Fernseher bei jungen und älteren Nutzern steigt, sinkt er im Segment der 20- bis 29-Jährigen - hier gab es bei der Bewegtbildnutzung über herkömmliche TV-Geräte ein Minus von sechs Prozent.

Diese Abwanderer finden sich beim nonlinearen TV-Konsum wieder. Die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen, die in der klassischen TV-Nutzung meist geringere Struktur-Anteile aufweist, ist dagegen bei der Streamingnutzung überproportional stark vertreten.

Auch auf Formatebene lassen sich diese Tendenzen in der Nutzung nachvollziehen. Bei drei Ausstrahlungen des Tatort   im Oktober war mehr als ein Drittel der Streaming-Seher unter 30 Jahre alt. Noch stärker zeigt sich der Nutzungs-Shift zu den nonlinearen TV-Angeboten bei jungen Formaten wie der heute-Show   mit einem Strukturanteil von knapp 44 Prozent der unter 30-Jährigen (TV: acht Prozent).
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