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Mobile-Report: Apps werden im M-Commerce immer wichtiger
26.10.2015 Bei knapp der Hälfte der ECommerce-Transaktionen in Deutschland kommen mehrere Endgeräte wie Desktops, Smartphones oder Tablets zum Einsatz. Das zeigt der aktuelle Mobile Commerce Report vom Perfomance-Marketing-Unternehmen Criteo.
"Werbestrategien müssen heute auf Mobile ausgelegt sein, wenn Unternehmen weiterhin die Aufmerksamkeit affiner Nutzer gewinnen wollen. Marketers müssen das Kaufverhalten von Nutzern in den Vordergrund rücken, um Käufer zu gewinnen und Abverkäufe zu steigern", empfiehlt Jonathan Wolf, Chief Product Officer bei Criteo.
Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse für den deutschen Markt:
Cross-Device ist mittlerweile die Norm
Beim Online-Shopping finden Entscheidungsprozesse und Käufe über verschiedene Endgeräte wie Laptops, Tablets und Smartphones statt. Damit Unternehmen auch weiterhin erfolgreich sind, müssen sie in Mobile investieren und ihr digitales Budget strategisch einsetzen:
- Beim Kauf via Desktop oder Laptop verwenden 46 Prozent der Nutzer mindestens ein weiteres mobiles Endgerät während ihres Kaufentscheidungsprozesses.
- Bei Käufen über mobile Endgeräte ergibt sich ein ähnliches Bild: 46 Prozent der Nutzer, die via Tablet einkaufen, und 48 Prozent der Smartphone-Einkäufer, haben mindestens ein weiteres Endgerät herangezogen.
- Nutzer, die mehrere Endgeräte für ihre Käufe verwenden, schließen mit einer um 47 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit einen Kauf ab als der Durchschnittsnutzer.
Apps sind die nächste Herausforderung
Online-Händler, die auf Apps als zentralen Umsatzfaktor setzen, erzielen höhere Gewinne. Dabei ist eine über alle mobilen Endgeräte nahtlose, attraktive App-Nutzungserfahrung entscheidend, um die Nutzer zu binden und die Konversionsrate zu steigern:
- Händler mit einer attraktiven App generieren dadurch 58 Prozent ihres Umsatzes über mobile Endgeräte; in der Reisebranche sind es 49 Prozent.
- Im Handel ist die Konversionsrate bei Apps 3,7-Mal höher als bei mobilen Browsern und zweimal höher als beim Desktop.
Smartphones werden immer mehr zum Mittel der Wahl
Das Smartphone ist weltweit das bevorzugte Endgerät für Online-Shopping. In Deutschland ist der Anteil an Transaktionen, die über Smartphones getätigt werden, innerhalb der letzten zwei Quartale leicht gestiegen:
- Weltweit werden 56 Prozent der mobilen Transaktionen über Smartphones generiert. Bei den führenden Händlern sind es 64 Prozent.
- In Deutschland werden durchschnittlich 31 Prozent (Q2: 29 Prozent) der mobilen Transaktionen über Smartphones erzeugt. 39 Prozent sind es bereits bei führenden Händlern (Q2: 37 Prozent).
- Die Konversionsrate via Smartphone liegt bei führenden Online-Händlern mit 5,4 Prozent weit über dem Durchschnitt (4,3 Prozent).
Für den Report wertete Criteo weltweit 1,4 Millionen Einzeltransaktionen aus.
