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Deutschland erhält zweite europäische KI-Fabrik

14.03.2025 In Jülich entsteht mit der Jupiter AI Factory eine der sechs neuen KI-Fabriken. JAIF soll als zentrale Anlaufstelle für KI-Start-Ups aus ganz Europa dienen.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Europa baut seine KI-Infrastruktur aus: In Jülich entsteht eine der sechs neuen KI-Fabriken, die das Gemeinsame Unternehmen für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC JU) angekündigt hat und die im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll. Neben Deutschland werden Österreich, Bulgarien, Frankreich, Polen und Slowenien im kommenden Jahr KI-optimierte Rechenzentren in Betrieb nehmen. Die Initiative wird mit 485 Millionen Euro aus nationalen und europäischen Mitteln gefördert. Die sechs neuen Fabriken ergänzen die sieben bereits ausgewählten KI-Fabriken (darunter eine in Stuttgart) und bilden ein zusammenhängendes Netz.

Die deutsche KI-Fabrik, die Jupiter AI Factory (JAIF), wird eng mit Europas erstem Exascale-Supercomputer Jupiter   verbunden sein. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für KI-Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen, Industrien und Forschende und bietet Zugang zu Hochleistungsrechenkapazitäten sowie technischer Expertise. JAIF wird zudem die Entwicklung und Erprobung von KI-Modellen mit der experimentellen Plattform JARVIS ermöglichen.

Partner der KI-Fabrik in Jülich sind unter anderem das Jülich Supercomputing Centre, die RWTH Aachen, das Fraunhofer FIT und das Fraunhofer IAIS. JAIF kooperiert außerdem mit der französischen AI Factory France, wo Europas zweiter Exascale-Supercomputer Alice Recoque entsteht, sowie weiteren Partnern in ganz Europa.
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