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Fünf Interaktiv-Trends, die die CeBIT 2016 bestimmen
15.03.2016 Die CeBIT zeigt als wichtigste IT-Messe der Welt den Indikator dafür, wie sich die digitale Welt in den kommenden Jahren verändern wird. iBusiness hat die wichtigsten CeBIT-Trends für die Interaktivbranche identifiziert.
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Dennoch ist die CeBIT nach wie vor die weltweit größte IT-Messe. Unter dem Motto "d!conomy: join - create - succeed" widmet sich die Veranstaltung 2016 genau wie im Vorjahr der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Themen wie Digitalisierung, Big Data, Internet of Things, und wie sich aus diesen neuen technischen Entwicklungen am besten neue Geschäftsmodelle und Umsatzquellen erschließen lassen. CeBIT-Chef Oliver Frese betonte am Sonntag, die Ausrichtung der CeBIT auf Fachbesucher sei ein Erfolg gewesen: "Die CeBIT ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft."
Und für Unternehmen ist das Thema IT wichtiger denn je. iBusiness hat die wichtigsten Trends der Messe analysiert:
Trend 1: Digitale Transformation
Das Leitmotto der CeBIT heißt "d!conomy: join - create - succeed". Die Bezeichnung sorgt bei den Messebesuchern wahrscheinlich zwar für mehr Fragezeichen, aber dahinter steckt ein bedeutendes Thema: die digitale Transformation von Dienstleistung, Industrie und Handwerk. "Der Mensch als Entscheider muss die Chancen ergreifen, die sich durch die Digitalisierung bieten, um sein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen", erklärt Oliver Frese , Vorstand der Deutschen Messe AG. Ihm zufolge müssen Unternehmen genau jetzt die Weichen auf eine zukunftsgerichtete Digitalisierung der eigenen Wertschöpfungskette stellen - "und das in jedem Wirtschaftszweig." Denn die Digitalisierung ändere Branchen, Wertschöpfungsketten, Geschäftsmodelle, Prozesse, Produkte und Kommunikation. Sie sei das Megathema unserer Zeit.
- Die digitale Transformation hat bei der Mehrheit der deutschen Großunternehmen nicht oberste Priorität. Nur 35 Prozent haben "Digitalisierung" auf ihrer Top-3-Agenda. Gleichzeitig gibt aber zumindest jedes vierte Unternehmen an, dass der Stellenwert der digitalen Transformation im vergangenen Jahr "deutlich gestiegen ist".
- Die Umsetzung der Digitalisierung wird durch die Verteidigung interner Strukturen, mangelnde Zeit und Erfahrung gehemmt. Zudem scheuen knapp 50 Prozent der Führungskräfte vor notwendigen radikalen Entscheidungen zurück. Das mit Abstand meistgenannte Problem bei der Umsetzung der Digitalisierung ist mit 65 Prozent die Verteidigung bestehender Strukturen.
Im Bereich KMU zeigt eine weitere Digitalisierung-Studie der DZ-Bank , dass mehr als drei Viertel der deutschen mittelständischen Unternehmen zwar eine rasante digitale Transformation der Wirtschaft erkennen, aber ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit bedroht ist, wenn sie dieser Entwicklung nicht folgen. Aber nur bei jedem zweiten Unternehmen ist die Digitalisierung Bestandteil der eigenen Strategie.
Im Kern geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit durch eine Integration digitaler Prozesse zu stärken, das Unternehmen mittels schlanker Workflows agiler zu machen und neue, disruptive Geschäftsmodelle umzusetzen. Im Wesentlichen handelt es sich also um eine Management-Aufgabe, die allerdings oft drastische Auswirkungen für das gesamte Unternehmen hat, wie die Musik-, Verlags- und Handelsbranche bereits zu spüren bekam. Derzeit sind die Fertigungsindustrie sowie der Dienstleistungs- und Finanzsektor besonders im Fokus.
Was es zu sehen gibt:
Verschiedene Expertenforen und Beratungsangebote von neutraler Seite (BMWi , Forschung, Hochschulen) richten sich insbesondere an mittelständische Unternehmen. Unternehmenssoftware aus den Bereichen BI, ERP, CRM, Enterprise Mobility, Marketing, Content-Management, Digital Workplace, E-Commerce und die gesamte Middleware (Lagerhaltung, Logistik, Finanzbuchhaltung etc.) werden gezeigt und zunehmend tiefer integriert. Ein Schwerpunkt liegt im flexiblen Einsatz aus der Cloud.
Konkretes Beispiel dazu wird es unter anderem von SAP zu sehen geben: Mit der Standardsoftware SAP/4 Hana will das Unternehmen in der neuen Version mit einigen Konventionen brechen. Sie wird als geschlossenes System nur noch auf genau spezifizierten Hard- und Software-Plattformen laufen. Im Gegenzug verspricht das Unternehmen flexiblere Business-Modelle (Cloud), einfachere Architektur und bessere Wartbarkeit. Trotzdem: In weiten Teilen der Anwendergemeinschaft stößt diese Politik auf großen Widerstand. Kein Wunder: Eine SAP-Implementation ist ein sehr teures und langwieriges Unterfangen, das nicht mal eben abgeschrieben wird. Entsprechend lang wird allerdings auch die bestehende Plattform unterstützt: Der Support reicht bis 2025.
Was das bedeutet:
Digitale Transformation ist vor allem ein Management-Thema, das aber von der IT eng begleitet werden muss. Um sich ans digitale Zeitalter anzupassen, muss das Unternehmen schlanker und agiler organisiert werden. Das bedeutet insbesondere, die Mitarbeiter schnell und zielgenau mit den richtigen Informationen zu versorgen, Datensilos zu vermeiden und Angestellte in die Lage zu versetzen, effektiv zu agieren. Partner, Dienstleister und Kunden werden engmaschig vernetzt und tief in den Produktionsprozess eingebunden. Für die meisten Unternehmen bedeutet dies vor allem: Vereinheitlichung, Integration und Simplifizierung der bestehenden IT-Systeme sowie die Einbindung neuer Touchpoints.
Trend 2: Das Internet der Dinge
Vom vernetzten Teppich, über smarte Thermostate, Glühlampen, Waagen, Küchengeräte, Waschmaschinen, Automobile, Türschlösser bis zu den derzeit hippen Smartwatches werden immer mehr Geräte mit Internetfunktionalität ausgestattet. Das Internet der Dinge (IoT) ist in aller Munde und wird zweifellos unser tägliches Leben in Zukunft beeinflussen. Schon jetzt zeichnet sich ab, welche Unternehmen den Markt von welcher Seite aufrollen - und warum es manche besonders schwer haben werden.Klar ist, künftig werden immer mehr Maschinen, Waren und Alltagsgegenstände mit Sensoren und Funkchips ausgestattet, damit sie selbstständig miteinander kommunizieren können. Die CeBIT nimmt sich dem Megatrend an und will unterschiedliche Facetten aufzeigen: Das Internet der Dinge wird ein gewaltiges Ding: 50 Milliarden vernetzte Geräte bis 2020 prognostizieren Experten, das Ganze mit einem Marktpotenzial von 19 Billionen US-Dollar. Das Internet der Dinge - das bedeutet jede Menge Optimierungspotenzial für Geschäftsprozesse: Industrieanlagen schreien etwa selbst nach dem Techniker, wenn sie kaputt sind oder das Öl alle ist.
Für viel Aufmerksamkeit hat hier beispielsweise der Onlinehändler Amazon gesorgt, als er im Sommer seinen Amazon Dash Button und damit quasi eine der ersten praktikablen Anwendungsoptionen vorgestellt hat. Es ist ein selbstklebender Knopf, den Käufer überall in der Wohnung anbringen können und der sich - einmal konfiguriert - nach Druck per WLAN mit einer Smartphone-App verbindet und eine Bestellung auslöst. Gedacht ist der Knopf, um regelmäßig benötigte Produkte wie Rasierklingen, Windeln, Waschmittel oder Wasserfilterkartuschen bei Bedarf rechtzeitig nachzubestellen.
Damit wird das IoT auch zunehmend interessanter für die Werbebranche. Und die Marketing-Branche hat den Trend bereits auf dem Schirm und wie man es für Werbung nutzt.
Was es zu sehen gibt:
Verschiedene Lösungen für das smarte Auto (lokalisieren von Mietwagen etwa, Optimierung von Routen entlang günstiger Tankstellen), vernetzte Datenbrillen und Augmented-Reality-Anwendungen, Industrie-4.0-Anwendungen (Anlagen in Produktionsstätten kommunizieren mit dem wartenden Mechaniker), Smart Home (automatisierte Türverriegelung und Lichtsteuerung), E-Health-Anwendungen (Sensorik im Haus lässt alte Menschen länger daheim wohnen).
Im Konferenzprogramm sind zum Thema Veranstaltungen vorgesehen wie der Fireside Chat: Rolle des Marketings in Zeitalter des Internet der Dinge oder das Internet der Dinge als Präzedenzfall der Digitalisierung in Deutschland: Das IoT - Killer-Anwendung der Digitalisierung
Was das bedeutet:
Das Internet der Dinge wird nicht allein Chance, sondern vor allem eine Herausforderung - für die Industrie, die neben den Sicherheitsproblemen immer größere Datenberge in den Griff bekommen muss; aber auch für Agenturen: Je mehr vernetzte Gegenstände den Mainstream erobern, desto mehr wandern die Nutzerdaten in die Hände der großen Konzerne und Hersteller von Wearables, Smart Cars und Industrie-4.0-Technologien. Werben in Ökosystemen, in denen Maschinen auch immer häufiger mit Maschinen kommunizieren, wird ein heikles Thema: Big Data, M2M und viele andere IoT-Aspekte sind Domänen der IT, die Agenturen haben hier kein Heimspiel.
Trend 3: Big Data
2014 waren die Unternehmen gefordert, die Datenmengen operativ zu bewältigen. 2015 war das Jahr, in dem die Unternehmen die Datenschätze heben können. 2016 gelten "Daten als Rohstoffe des 21. Jahrhunderts", so sogar die Einschätzung der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch Deutschland tue sich an manchen Stellen noch "schwerer als andere Länder, diese Daten auszuwerten", erklärte sie weiter. Und in der Tat, die heutigen Datenmengen sind noch so umfangreich und schwierig zu verarbeiten, dass sie neue Ideen und Infrastrukturen erforderlich machten. Auf der CeBIT bieten viele Aussteller mehr als nur Big-Data-Analyse. Sondern die meisten spezialisieren sich auf spezielle Anwendungen oder Branchen. So stellen Forscher des Hasso-Plattner-Instituts auf der CeBIT (Halle 6, Stand D18) erstmals eine Software vor, die mittels automatisierter Analyse von Prozessdaten Soll- und Ist-Prozesse abgleicht - ohne langwierige Detektivarbeit. Die Software Lana unterstützt Unternehmen bei der schnellen Identifizierung von Problemen in ihren Prozessen und bei der Erstellung einer kontinuierlichen Optimierungsstrategie. Durch die Verbindung von Ausführungsdaten aus IT-Systemen (Ist-Daten) mit existierenden Prozessmodellen (Soll-Modelle) ermöglicht Lana erstmals eine automatisierte Analyse von Prozessabweichungen.
Aber auch Unternehmen wie das FZI Forschungszentrum Informatik (Halle 6, Stand A30), das die aktuelle Forschung und Entwicklung im Bereich von Big Data zeigt, oder der Speicherspezialist EMC (Halle 2, Stand B51) beziehungsweise Firmen wie SAP (Halle 4, Stand C04) IBM (Halle 2, Stand A10) und Microsoft (Halle 4, Stand C31) fehlen nicht und präsentieren ihre Big-Data-Lösungen.
Was es zu sehen gibt:
Big-Data-Lösungen für alle möglichen Anwendungen, neuartige Produkte auf Basis von intelligenter Datenanalyse sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Sektor. Auch im Konferenz-Programm spielt Big Data eine wichtige Rolle. Zum Thema finden sich über 90 Veranstaltungen. Das Spektrum reicht von Big Data ist tot - es lebe Business Intelligence über Lastmonitoring und Lebensdauervorhersage basierend auf Big Data ohne zusätzliche Sensorik bis zu Schöne neue Datenwelt - Neue Chancen und Use Cases durch Open Data .
Was das bedeutet:
Big Data kommt in der Anwendung an, wird aber auch kleinteiliger. In Zukunft wird nicht mehr nur von einer Big-Data-Lösung, die das Unternehmen nutzt, gesprochen. Sondern die unterschiedlichen Geschäftsbereiche und Anwendungen bekommen ihr eigenes Tool. Durch diese Spezialisierung sinkt auf der einen Seite die Einstiegshürde und es kann konkreter nach Optimierungspotenzial gesucht werden. Auf der anderen Seite wird Big Data im Unternehmen sehr fragmentiert. Und am Ende wird wieder die leidige Aufgabe stehen, die unterschiedlichen Lösungen miteinander zu verknüpfen.
Trend 4: Cloud statt Lizenzen
Der Markt für Cloud Computing mit Geschäftskunden wird in Deutschland im laufenden Jahr um 46 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro wachsen, schätzt der Bitkom auf Basis von Prognosen der Experton Group . Zu den Cloud-Dienstleistungen zählen die Bereitstellung von Anwendungsprogrammen (Software-as-a-Service), von Speicher- oder Rechnerkapazitäten (Infrastructure-as-a-Service) sowie von Entwicklungsumgebungen (Platform-as-a-Service) über das Internet. Investitionen in Cloud-Hardware machen 2,2 Milliarden aus (plus 39 Prozent) sowie Integration und Beratung 1,2 Milliarden Euro (plus 39 Prozent).Was es zu sehen gibt:
Die Deutsche Telekom hat den Start der Open Telekom Cloud bekannt gegeben. Das Public-Cloud-Angebot kombiniert dem Bonner Konzern zufolge flexibel verfügbare IT-Ressourcen mit Service und deutschem Datenschutz. Zunächst können Kunden mit wenigen Klicks IT-Infrastruktur buchen, die dann innerhalb von Minuten verfügbar sein soll. Später will die Telekom den Service sukzessive ausbauen. "Damit ergänzen wir unser bisheriges Angebot von Private-Cloud-Diensten entscheidend um eine Cloud, die einfach über das öffentliche Internet verfügbar ist", erläuterte Telekom-Vorstand Timotheus Höttges auf der CeBIT. "Für unsere Kunden, ob große Unternehmen oder aus dem Mittelstand, ein wichtiger Service für ihre Digitalisierung - für uns ein zentraler Baustein auf dem Weg, die Nummer eins für Cloud-Services für Geschäftskunden in Europa zu werden." Mit der Open Telekom Cloud steigt der Konzern in ein Marktsegment ein, das bisher vor allem von US-Wettbewerbern wie Amazon, Google und Microsoft bedient wurde. Huawei steuert der Telekom zufolge "Hardware- und Lösungskompetenz" bei, die eigene Großkundensparte T-Systems kümmert sich um Rechenzentrum, Netz, Betrieb und Cloud-Management.
Die Verwolkung findet sich in allen Messehallen: Bei IBM steht der diesjährige CeBIT-Auftritt in Halle 2, Stand A10, unter dem Leitspruch Welcome to the cognitive era . Im Mittelpunkt steht das Künstliche-Intelligenz-Projekt Watson. Der kognitive Cloud-Dienst, der natürliche Sprache versteht, wickelt zum Beispiel Kundenanfragen ab, hilft bei der Krebstherapie und analysiert Aktienkurse.
Amazon ist mit seinem Cloud-Dienst AWS im Freigelände der CeBIT an Stand N18 vertreten. Ein Start-up-Team zeigt Neugründern, wie sie mit den Amazon Web Services ihr Start-up aufstellen. AWS Activate soll Start-ups eine kostengünstige und einfach zu nutzende Infrastruktur ermöglichen.
Was das bedeutet:
Alles, was in der Vergangenheit in den Serverschränken der IT datenverarbeitet wurde, wandert Schritt für Schritt in die Cloud. Hackerangriffe, Werkspionage und Geheimdienstattacken inklusive. Doch die Flexibilität und Skalierbarkeit sind für Kunden zunehmend wichtiger als Datenschutzbedenken.
Trend 5: Sicherheit
Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen birgt immense Chancen, macht aber auch einen wirksamen Schutz der IT-Infrastruktur erforderlich: Jedes dritte mittelständische Unternehmen wurde bereits Opfer von Datenspionen oder Cyberkriminellen. Entsprechend ist der Aspekt Sicherheit ebenfalls ein Messe-Megathema, das von vielen Ausstellern angesprochen wird. Was muss ich beachten, wenn ich meine Daten in einer Cloud speichern will? Wie schütze ich meine Geräte vor Hackern und Datendieben? Viele Anbieter versuchen, mit ihren Produkten auf diese Fragen eine Antwort zu geben.Smart Home, Industrie 4.0, Connected Cars, Mobile Computing, Fitness-Tracker, Wearables - während nahezu alle Lebensbereiche vernetzt werden und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft immer mehr von digitaler Innovation abzuhängen scheint, zeigen sich zugleich die Schattenseiten der Entwicklung: Nicht erst die Snowden-Enthüllungen rund um den NSA-Skandal, Bundestrojaner, Stuxnet-Attacken, spektakuläre Hackerangriffe auf Unternehmen beziehungsweise der aktuell kursierende Erpressungs-Trojaner Locky führen plastisch vor Augen, wie verwundbar digitale Geräte zugleich machen. Dabei geht es neben Grundwerten wie Bürgerrechten und Meinungsfreiheit auch um handfeste wirtschaftliche Aspekte.
Cyberattacken, Wirtschaftsspionage, Produktionsausfälle und schwindendes Verbrauchervertrauen sind Folge mangelnder Sicherheit. Zusätzlich ist absehbar, dass sich die Problematik weiter verschärfen wird: Die Anzahl der vernetzten Geräte nimmt ebenso exponentiell zu wie die Abhängigkeit der Gesellschaft von deren Funktion.
Was es zu sehen gibt:
Eine CeBIT-Attraktion soll das Cyber Defence Center von Airbus Defence and Space in der Security-Halle 6 (Stand G28) werden: Reale Szenarien zeigen die typischen Vorgehensweisen von Hackern, und Experten aus dem führenden Verteidigungs- und Raumfahrtkonzern Europas verraten, wie sie Cyber-Angriffe erkennen, analysieren und abwehren.
Unter dem Motto "Schärfer sehen dank Security Intelligence" tritt Kaspersky Lab (6, F18) in Hannover an. Im Mittelpunkt stehen Cybersicherheitslösungen und Security Intelligence Services für Unternehmen jeder Größe sowie für kritische Infrastrukturen. Darüber hinaus soll auf der CeBIT ein brandneues Produkt von Kaspersky Lab Premiere feiern, das einen besonderen Schutz vor hochentwickelten fortschrittlichen Cyberangriffen bietet.
Häufig unbemerkt nisten sich Schadprogramme beim Surfen im Unternehmensnetzwerk ein. Secunet safe surfer von Secunet (6, G30) will diese Gefahr eliminieren: Der Webbrowser läuft nicht auf dem Mitarbeiter-PC, sondern auf einem externen Server. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Schadprogramme weder auf den Computer noch ins Netzwerk gelangen. Eine integrierte Datenschleuse sorgt zudem für den sicheren Dateitransfer von Downloads ins interne Netz.
Natürlich spielt die IT-Sicherheit mit all ihren Aspekten auch bei vielen anderen prominenten CeBIT-Ausstellern eine bedeutende Rolle, darunter Datev, die Deutsche Telekom, IBM, Intel, Microsoft, Salesforce, SAP und Vodafone.
Dazu kommen Keynotes aus der Security-Szene bei den CeBIT Global Conferences - zum Beispiel von Lookout-Mitgründer und CTO Kevin Mahaffey , der als Achtjähriger mit dem Programmieren begann und heute zu den einflussreichsten Security-Experten zählt. Zusätzlich gibt es weitere Veranstaltungen in der Security-Halle 6 wie das Business Security Fachforum und die CeBIT Security Plaza
Was das bedeutet:
Die Absicherung der IT-Infrastrukturen wird zu einer immer bedeutenderen Aufgabe. Mit dem Grad der Vernetzung steigt die Anfälligkeit für Angriffe und Störungen. Unternehmen sind aufgefordert, im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie diese Herausforderung anzunehmen. Ihre Möglichkeiten sind aber zugleich beschränkt. Gerade seitens der Politik sind nationale Initiativen zur Erhöhung der IT-Sicherheit nötig.

