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Agenturen sind für 2025 vorsichtig optimistisch
26.03.2025 Immerhin die Hälfte der im Frühjahrsmonitor befragten Agenturen konnte im vergangenen Jahr ein Umsatzplus verzeichnen. 57 Prozent erwarten diese auch für das laufende Jahr.
Wie in den Vorjahren erzielten wachsende Agenturen Umsatzsteigerungen zwischen 500.000 und drei Millionen Euro. 67 Prozent des Gross Income entfallen auf Projekthonorare, 18 Prozent auf Pauschalhonorare und knapp sieben Prozent auf Festpreismodelle. Größtes Wachstumshemmnis bleibt die konjunkturelle Entwicklung, die 91 Prozent der Agenturen als Herausforderung sehen (Vorjahr: 86 Prozent). Der Fachkräftemangel verliert an Bedeutung: Nur noch 50 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent) sehen darin ein Problem.
Aussicht 2025: Verhalten positiv
Trotz der aktuellen Lage blicken die Agenturen vorsichtig optimistisch auf 2025. 57 Prozent erwarten Umsatzsteigerungen (Vorjahr: 72 Prozent), die Rendite soll auf zehn Prozent steigen. Bereits 53 Prozent des Umsatzes für 2025 waren zum Erhebungszeitpunkt vertraglich gesichert.Der wichtigste Wirtschaftszweig für Agenturen ist 2024 der Finanzsektor (53 Prozent), gefolgt von der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Die größten Herausforderungen für KundInnen sind Budgetkürzungen (75 Prozent), steigende Marketingkomplexität und der effektive Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Der KI-Einsatz wird für Agenturen immer wichtiger: 76 Prozent setzen auf Portfolioerweiterung, 65 Prozent auf KI-gestütztes Wachstum. Bereits 55 Prozent bieten KI-Beratung an, 40 Prozent entwickeln KI-Lösungen für KundInnen.
Plattformen und Diversity im Fokus
Erstmals untersuchte der Frühjahrsmonitor Einschätzungen zur Rolle von (Social-Media)-Plattformen und Diversity. 93 Prozent der Agenturen befürworten eine Kennzeichnung journalistischer Inhalte auf den Plattformen, damit diese von den Algorithmen stärker gewichtet werden können. Ein restriktiverer Umgang mit Social Media findet ebenfalls Zustimmung: 63 Prozent unterstützen ein Jugendverbot für TikTok und ähnliche Plattformen nach australischem Vorbild.Beim Thema Diversity wollen sich 84 Prozent der Agenturen weiterhin oder sogar stärker engagieren, obwohl 73 Prozent einen Rückgang des öffentlichen Interesses erwarten.
