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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Werbemarkt droht erneut Stillstand: JOM Group sieht kaum Erholung 2026
03.12.2025 Die jährliche Prognose der JOM Group deutet auf ein weiteres Jahr ohne nennenswertes Wachstum im deutschen Werbemarkt hin. Vor allem wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen deutlich aus.
US-Plattformen dominieren digitale Werbeausgaben
Der bereits lang anhaltende Wandel hin zu digitalen Medien beschleunigt sich weiter. Werbegelder verlagern sich zunehmend vom linearen Fernsehen auf digitale Bewegtbild-Angebote wie YouTube, Amazon, Netflix sowie Mediatheken wie RTL Plus oder Joyn.Auch Außenwerbung und Retail-Media gewinnen Marktanteile. Außenwerbung konnte trotz einer Eintrübung im zweiten Halbjahr 2025 deutlich wachsen und dürfte diesen Trend 2026 fortsetzen.
Mehr als die Hälfte der Werbeinvestitionen in Deutschland landet inzwischen bei Google, Amazon und Meta. Bezieht man Anbieter wie TikTok ein, steigt der Anteil weiter an. Zudem wachsen die Investitionen in Influencer-Marketing und Social-Media-Content. Nach Schätzungen der JOM Group könnten diese zusammen zwischen fünf und zehn Prozent des Werbemarktes ausmachen.
