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Werbemarkt droht erneut Stillstand: JOM Group sieht kaum Erholung 2026

03.12.2025 Die jährliche Prognose der JOM Group deutet auf ein weiteres Jahr ohne nennenswertes Wachstum im deutschen Werbemarkt hin. Vor allem wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen deutlich aus.

 (Bild: PeterKraayvanger/pixabay)
Bild: PeterKraayvanger/Pixabay
Der deutsche Werbemarkt wird 2025 voraussichtlich mit einem leichten Minus enden und auch 2026 nahezu stagnieren. Zu diesem Ergebnis kommt die JOM Group    in ihrer neuen Werbemarktprognose. Aufgrund schwacher Konjunkturaussichten, eines gedämpften Konsumklimas und erhöhter Unsicherheit reduzieren viele Unternehmen ihre Budgets oder halten Investitionen zurück. Sollte die wirtschaftliche Erholung einsetzen, wäre laut Prognose lediglich ein leichtes Plus von etwa 0,5 Prozent möglich, was zu einem Gesamtvolumen von etwas über 28 Milliarden Euro führen würde.

US-Plattformen dominieren digitale Werbeausgaben

Der bereits lang anhaltende Wandel hin zu digitalen Medien beschleunigt sich weiter. Werbegelder verlagern sich zunehmend vom linearen Fernsehen auf digitale Bewegtbild-Angebote wie YouTube, Amazon, Netflix sowie Mediatheken wie RTL Plus oder Joyn.

Auch Außenwerbung und Retail-Media gewinnen Marktanteile. Außenwerbung konnte trotz einer Eintrübung im zweiten Halbjahr 2025 deutlich wachsen und dürfte diesen Trend 2026 fortsetzen.

Mehr als die Hälfte der Werbeinvestitionen in Deutschland landet inzwischen bei Google, Amazon und Meta. Bezieht man Anbieter wie TikTok ein, steigt der Anteil weiter an. Zudem wachsen die Investitionen in Influencer-Marketing und Social-Media-Content. Nach Schätzungen der JOM Group könnten diese zusammen zwischen fünf und zehn Prozent des Werbemarktes ausmachen.
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