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ECommerce-Kaufmann: IHK-Ausbildung startet 2018

21.09.2017 Deutschland bekommt den ersten Ausbildungsberuf für die digitale Wirtschaft: Von August 2018 an können alle Betriebe, die Onlinekanäle für den Vertrieb ihrer Waren und Dienstleistungen nutzen, "Kauffrauen und Kaufmänner im E-Commerce" ausbilden. Der Beruf steht damit nicht nur Groß- und Einzelhandel offen, sondern auch Reiseveranstaltern, Ticketing-Dienstleistern, der herstellenden Industrie oder Onlinespiele-Anbietern.

 (Bild: pixelheart/ Pixabay)
Bild: pixelheart/ Pixabay
Am neuen Beruf haben die Sachverständigen des Bundes und der Länder seit November 2016 gefeilt. Herausgekommen ist ein Beruf, der Schüler bereits mit gutem mittlerem Schulabschluss oder Abitur in allen praktischen Prozessen des E-Commerce von Grund auf ausbildet. Die Berufsschulen richten ab Sommer 2018 neue Klassen ein, die in 12 Lernfeldern Kernkompetenzen im digitalen Vertrieb und Handel vermitteln. (Siehe Analyse ECommerce-Ausbildung: Onlinehändler wird anerkannter Lehrberuf)

Viele Unternehmen, die seit langem auf diesen neuen Beruf gewartet haben, stellen sich die Frage, ob auch in ihrer Region Berufsschulen ECommerce-Klassen einrichten werden. Unter der Adresse ECommerce-ausbilden   können Unternehmen ihre Stimme abgeben. Einfach die Postleitzahl und die beabsichtigte (nicht bindende) Anzahl von Ausbildungsplätzen im E-Commerce eintragen und mitmachen. Die so entstehende Liste dient den regionalen IHKs und Bezirksregierungen bei der Entscheidung über Berufsschulstandorte.

Dies ist eine gemeinsame Initiative von: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.  , Bundesverband Onlinehandel e.V.  , EHI Retail Institute e. V.  , Händlerbund e.V.  , real,- Digital Services GmbH   sowie Trusted Shops GmbH  .
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