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Studie: SAP-Anwender googeln sich die Finger wund

von sr

14.02.2008 Google ist nicht alles: Bei B2B-Recherchen liefert der Suchmaschinen-Quasimonopolist laut SAP-Anwendern oftmals nur bedingt aussagekräftige Suchtreffer.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Sieben von zehn SAP-Anwendern nutzen für die Anbieterrecherche typische Internet-Suchmaschinen wie Google  . Die Ergebnisse sind für die Anwender aber alles andere als zufriedenstellend, wie eine Erhebung des Business-Portals Solutionsparc   zeigt. Denn nur vier Prozent der über 300 befragten Entscheider in Unternehmen geben an, bei einer Anbietersuche über Google schnell fündig zu werden.

Ein Fünftel der Befragten kommt zwar auch über Google zum Ziel, allerdings nach eigenem Bekunden "nur mühevoll". Bei über zwei Drittel der Befragten aber erzeugt die Anbietersuche über Google viel Aufwand und meist ein unbefriedigendes Ergebnis. 54 Prozent der Befragten geben zudem an, dass die Google-Suche "mit einem raschen Motivationsverlust verbunden" wäre.

Ursache der Unzufriedenheit ist nach Meinung von zwei Drittel der SAP-Anwender vor allem, dass die wichtigen Internet-Quellen rund um SAP-Anbieter nur durch Zufall gefunden werden. Genauso viele Umfrageteilnehmer sind davon überzeugt, dass die Qualität der in Google recherchierten Informationen zu den SAP-Firmen zu unterschiedlich und daher kein richtiger Vergleich unter den Anbietern möglich sei.

"Google ist zwar die erste Anlaufstelle bei Online-Recherchen, aber die enorme Informationsvielfalt macht die Suche immer schwieriger", urteilt Holger Stelz , Betreiber des Online-Portals Solutionsparc. Im Internet müssen daher ihm zufolge für den B2B-Bereich strukturiertere Informationsangebote als bisher geschaffen werden, damit das Web nicht wegen seiner Unübersichtlichkeit die bislang sogar große Akzeptanz verliere.
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