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Warum Nugg.ad sein Targeting-Volumen stark steigert
21.01.2010 Der Targeting-Anbieter Nugg.ad hat 2009 sein Volumen um 150 Prozent gesteigert. Laut CEO Stephan Noller ist der Boom nicht nur gewichtigen Neukunden geschuldet, sondern neuen Marketing-Trends.
Es sind aber nicht nur die gewichtigen Kunden wie Axel Springer Media Impact , OMS , freeXmedia und die eBay Advertising Group , die diese Beschleunigung des Wachstums angetrieben haben.
Der CEO bei Nugg.ad, Stephan Noller , sieht darin einen Trend, der sich in diesem Jahr noch beschleunigen werde. Allgemein zählen für ihn Agentur-Targeting, Initiativen zum vermarkterübergreifenden Targeting, zunehmende Nachfrage von Advertisern und natürlich auch zahlreiche Innovationen auf der Seite der Targeting-Systeme zu diesen Trendverstärkern.
Hinzu käme, dass insbesondere das Targeting in der Lage sei, TV-Budgets wesentlich stärker in Richtung Online umzuleiten. Hintergrund: Einer der Hauptgründe, warum TV-Budgets bisher nur zögerlich nach online wandern, liegt in den komplett inkompatiblen, print-orientierten Buchungsmechaniken der Online-Medien. Konkret fehlt der im TV gängige Mechanismus der GRP-Buchung komplett. Hinter GRP-Buchungen (GRP = gross rating points; Bruttoreichweite innerhalb des Zielgruppenpotenzials) steckt die Idee, eine qualifizierte Reichweite in der gewünschten Zielgruppe mit einer definierten Kontaktdosis zu buchen - und nicht ein Umfeld.
"Mit heutigen Targeting-Systemen können alle relevanten Punkte für Online-GRP-Buchungen zur Verfügung gestellt werden. Es gibt übergreifende, standardisierte Zielgruppen, ausreichend Reichweiten über Vermarktergrenzen hinweg (unabhängig davon wer diese organisiert). Inzwischen existieren sogar elaborierte Möglichkeiten der Kontaktklassenoptimierung insbesondere für das Problem der zu niedrigen Dosen (sog. Frequency-Boosting)", preist Noller sein Kerngeschäft an.
Als weiteren Trend in Richtung Targeting hat Noller die Wiederkehr von Branding-Kampagnen ausgemacht. Sei das Internet in den vergangen zwei bis drei Jahren vor allem als Response-Medium wahrgenommen worden, setze nun die Gegenbewegung ein: "Das Internet wird in 2010 wieder mehr als intelligentes Medium zu Aufbau und Pflege von Marken gesehen werden - neben einer starken Nutzung als Response-Medium."
