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Mobiles Internet wird zentraler Zubringer für den Einzelhandel

02.12.2015 Die Zukunft von offline ist online. Schon jetzt hat das mobile Internet die zentrale Zubringerrolle für andere traditionelle Einkaufskanäle übernommen. Diese Entwicklung bedeutet vor allem für den stationären Handel, dass er ohne Präsenz im mobilen Internet aus Kundensicht immer weniger wahrgenommen wird.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Diese Erkenntnis wird durch die Studie "Zukunft und Potentiale von standortbezogenen Diensten für den stationären Handel" vom Handelsverband Deutschland HDE zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , dem eWeb Research Center zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser der Hochschule Niederrhein, der Bonial.com Gruppe zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , zu der Kaufda zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und MeinProspekt zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser gehören, bestätigt.

Die Bedeutung der Smartphone-Nutzung für den Handel nimmt weiter zu. Gut 94 Prozent der Befragten (92 Prozent in 2014) nutzen das Smartphone als Informationsquelle außer Haus. Das sind 65 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Die Implikationen für den Handel sind enorm, vor allem weil auch die Erwartungen der Kunden in Hinblick auf Nutzungsmöglichkeiten des mobilen Internets erheblich ansteigen.

Informationssuche vor dem Kauf nimmt zu

In Hinblick auf das Informations- und Kaufverhalten der Kunden bestätigen die Befragungsergebnisse die Zubringerfunktion des mobilen Internets für den stationären Handel: Die Informationssuche auf dem Smartphone nimmt in allen abgefragten Kategorien deutlich zu, unabhängig davon, ob daraufhin der Kauf im Geschäft, am Laptop oder direkt auf dem Smartphone erfolgt.

Während im Jahr 2013 noch die meisten der befragten Personen (35 Prozent) angaben, auf dem Laptop/PC nach Informationen zu suchen, um dann auch dort zu kaufen, zeigt sich in 2015 wie zuvor schon in 2014 eine grundsätzliche Veränderung: So steigt in 2015 der Anteile derer, die zukünftig ihr mobiles Endgerät im Ladengeschäft zum Kauf nutzen möchten, stark an: Bereits 11 Prozent der mobilen Internetnutzer wünschen sich den Kauf im Geschäft "auf dem eigenen Gerät" und zu 14 Prozent "auf einem Terminal oder Gerät im Geschäft". Für stationäre Händler ist dies ein wichtiger Hinweis, um die Erwartungshaltung von Konsumenten zu erfüllen und die Akzeptanz ihrer Dienste zu erreichen.

Mobilnutzer suchen vermehrt nach Informationen mit Lokalbezug

Konsumenten verwenden LBS überwiegend zur Informationsbeschaffung: Dabei liegen "Informationen zu Ladenöffnungszeiten" mit 37 Prozent vorne, "Läden/Händler einer bestimmten Kategorie in meiner Nähe suchen" liegt mit 35 Prozent an zweiter Stelle.

Vor allem die Relevanz von Informationen mit Lokalbezug steigt stark an. Die Vermutung, dass im stationären Geschäft Kundenrezensionen von geringerer Relevanz seien, scheint mit den Ergebnissen aus 2015 widerlegt: Der Anteil an Smartphone-Nutzern, die in einem stationären Geschäft Angebote im eigenen sozialen Netzwerk teilen möchten, erhöht sich auf 48 Prozent. Zusätzlich steigt auch die Erwartung der Kunden, dass stationäre Händler mit eigenen Verkäufer-Websites/Shops im mobilen Internet präsent sind, auf 51 Prozent an (gegenüber 47 Prozent in 2014 und 44 Prozent in 2013).

Für die bundesweit repräsentative Untersuchung hat das Marktforschungsunternehmen Innofact AG in einer zweistufigen Untersuchung insgesamt 2018 Personen ab 14 Jahren befragt.

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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