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Jeder zweite Onlinehändler verzeichnet Einbußen

18.03.2020 Die Auswirkungen der Coronakrise bewerten in einer Umfrage 55 Prozent der Händler als negativ, nur 9 Prozent profitieren derzeit geschäftlich davon. Mit 36 Prozent laufen bei etwa jedem dritten Händler die Geschäfte unverändert weiter.

Verzögerte Lieferungen führen dazu, dass sich Lager leeren. (Bild: Jens P. Raak auf Pixabay)
Bild: Jens P. Raak auf Pixabay
Verzögerte Lieferungen führen dazu, dass sich Lager leeren.
Wer glaubt, der Onlinehandel boomt, weil jetzt alle zu Hause sitzen und munter im Internet bestellen, irrt. Dies zeigt eine Umfrage des Händlerbundes zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser unter 412 Händlern. Die Anfang März gestartete Studie beleuchtet die Auswirkungen des Coronavirus' hinsichtlich Handelsaktivitäten, Kundenservice, Personal und Lieferanten im E-Commerce.

Demnach sind 70 Prozent der befragten Unternehmer direkt oder indirekt von der Corona-Krise betroffen und die Verunsicherung wächst - allerdings haben nur die wenigsten deshalb Angst oder Panik (10 Prozent). Einige Ergebnisse:
  • 55 % verzeichnen Einbußen im Geschäft
  • 90 % sind weder ängstlich noch panisch
  • 82 % erwarten eine Verschlimmerung der Lage
  • 26 % verzichten auf Dienstreisen
  • 47 % sind aufgrund der Coronakrise versunsichert

Verunsicherte Kunden und verminderte Kaufkraft

Das Virus sorgt laut 45 Prozent der befragten Händler für Umsatzverluste und bei 29 Prozent für verminderten Kundenkontakt. Händler berichten zudem, dass Elektroartikel aus China als gesundheitsgefährdend wahrgenommen werden und die Kauflaune der Kunden, beispielsweise für Party- und Eventartikel, extrem gesunken ist.

Probleme bei Zulieferern

Sehr deutlich wird die Krise auch bei Zulieferern und Partnern, die zur Hälfte (52 Prozent) Probleme haben ihre Leistung überhaupt noch zu erbringen. Die Folge sind verzögerte Lieferungen, stornierte Aufträge oder leere Lager.

Nur 10 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice

Etwa 54 Prozent der Online-Händler haben Maßnahmen für Mitarbeiter eingeleitet, um auf die Coronakrise zu reagieren. Sie halten sich dabei vor allem an allgemeingültige Vorgaben während der Erkältungszeit. Nur 10 Prozent schickten Mitarbeiter ins Homeoffice.

Besonnenheit statt Panik unter Händlern

Gefragt nach dem persönlichen Umgang mit der Krisensituation zeigt sich die E-Commerce-Branche in erster Linie verunsichert (47 Prozent) und genervt (27 Prozent). Nur jeder Zehnte verbindet mit dem Coronavirus Angst oder Panik. Dennoch erwarten weniger als 12 Prozent eine baldige Besserung der Situation und 82 Prozent rechnen damit, dass die Krisensituation weiterhin anhält oder sich verschlimmert. Solange reichen häufiges Händewaschen für 81 Prozent und der Verzicht auf Messebesuche für 52 Prozent als präventive Maßnahme aus.

(Autor: Frauke Schobelt )

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