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5G: Unternehmen erwarten "Revolution" und Sicherheitsprobleme

02.03.2020 Unternehmen weltweit halten 5G für die bisher revolutionärste Netzwerkentwicklung und erwarten dadurch positive Impulse für ihre Geschäfte. Viele haben jedoch nach wie vor Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Technologie.

 (Bild: Mohamed Hassan auf Pixabay)
Bild: Mohamed Hassan auf Pixabay
Das sind Ergebnisse der Studie 'Winning the 5G Race' des Beratungsunternehmens Accenture zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , für die 2.623 Unternehmens- und Technologieentscheider aus zwölf verschiedenen Industriesektoren in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt wurden.

79 Prozent der Befragten gaben an, dass 5G einen signifikanten Einfluss auf ihre Organisation haben wird. 57 Prozent von ihnen gehen zudem davon aus, der neue Mobilfunkstandard werde "revolutionäre" Auswirkungen mit sich bringen. Zum Vergleich: Mit Blick auf 4G äußerte dies lediglich ein Viertel (24 Prozent) der Befragten.

Allerdings haben auch die Sicherheitsbedenken um 5G im letzten Jahr leicht zugenommen: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten äußerte sich hier negativ, während es im Vorjahr nur 32 Prozent waren. Darüber hinaus befürchten mehr als sechs von zehn Teilnehmern der Umfrage (62 Prozent), dass 5G sie anfälliger für Cyberangriffe machen könnte.

"Die Verbindung zwischen 5G und dessen vermeintlichen Sicherheitsrisiken ist komplex", sagt Peter Dengg 'Peter Dengg' in Expertenprofilen nachschlagen , Managing Director von Accenture in Österreich. "Laut unserer Umfrage glauben Führungskräfte, dass 5G zur Sicherheit ihrer Unternehmen beitragen kann. Gleichzeitig nehmen sie sehr wohl der 5G-Netzwerkarchitektur innewohnende Herausforderungen wahr - mit Blick auf die Privatsphäre der Benutzer, die Anzahl der angeschlossenen Geräte und Netzwerke sowie den Zugang zu Diensten und die Integrität der Lieferkette."

Drei Viertel (74 Prozent) der Befragten gaben deshalb an, Richtlinien und Verfahren im Zusammenhang mit Sicherheitsaspekten neu definieren zu müssen, sobald 5G eingeführt werde.

Hohe Umstellungskosten erwartet

Als Herausforderung sehen die Verantwortlichen die entstehenden Umstellungskosten, insbesondere die Kosten für die Operationalisierung von 5G. Hier glauben vier von fünf Befragten (80 Prozent), dass die Kosten für die Verwaltung ihrer IT-Infrastruktur und Anwendungen steigen werden. Fast ein Drittel (31 Prozent) ist der Meinung, die Vorlaufkosten für die Implementierung von 5G werden zu hoch ausfallen.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass Unternehmen vermehrt externe Unterstützung nachfragen, um das Potenzial von 5G zu erschließen. So gaben fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten an, Unterstützung zu benötigen, um sich die künftigen Möglichkeiten für zusammenhängende 5G-Lösungen vorstellen zu können. Zudem ist der Prozentsatz der Unternehmen, die davon ausgehen, 5G-Anwendungen intern zu entwickeln, von 23 Prozent in der Vorjahresumfrage auf 14 Prozent in diesem Jahr gesunken.

Trotz der Herausforderungen, die 5G mit sich bringt, erkennen Unternehmen in der Technologie großes Potenzial. So erwarten 85 Prozent der Befragten (im letzten Jahr waren es noch 68 Prozent), 5G innerhalb der nächsten vier Jahre zur Unterstützung mobiler Mitarbeiter im Außendienst einzusetzen. "Die Anbieter von Kommunikationsdiensten sollten deshalb jetzt handeln, um sicherzustellen, dass sie im Zentrum des 5G-Ökosystems stehen und so ihr Wachstumspotenzial voll ausschöpfen", rät Dengg. "Der richtige Fokus auf Sicherheit und Kontrolle über Informationen und Daten kann dabei zu echter Differenzierung verhelfen."

(Autor: Frauke Schobelt )

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Personen: Peter Dengg
Firmen und Sites: accenture.de
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