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Digitale Zeitung immer beliebter: 20 Prozent Auflagenplus

04.09.2020 Jede achte verkaufte Zeitung ist inzwischen ein E-Paper. Damit ist die digitale Zeitung eine zunehmend beliebte Form der Zeitungslektüre. Allein im zweiten Quartal 2020 stieg die E-Paper-Auflage der Zeitungen um gut 20 Prozent auf über zwei Millionen Exemplare.

 (Bild: USA-Reiseblogger/Pixabay)
Bild: USA-Reiseblogger/Pixabay
Was genau E-Paper-Leser und ihre Mediennutzung charakterisiert, hat die ZMG Zeitungsmarktforschung zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser jetzt im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser (BDZV) untersucht. Laut der "E-Paper-Studie 2020 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser " sind zwei Drittel (65,8 Prozent) der Digitalleser unter 50 Jahre und damit im Schnitt jünger als Printleser. 65 Prozent von ihnen haben einen höheren Bildungsabschluss und sind voll berufstätig, 43 Prozent nutzen regelmäßig den ÖPNV - die digitale Zeitungslektüre gehört inzwischen bei vielen Berufspendlern zum Alltag. Außerdem zählen EPaper-Nutzer zu den Besserverdienenden: 43 Prozent haben über 3.000 Euro netto im Monat zur Verfügung, jeder Fünfte (21 Prozent) verfügt über mehr als 4.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen.

Guter Journalismus darf Geld kosten - und sollte Lokales berichten

Guter Journalismus ist E-Paper-Lesern wichtig - und er hat seinen Wert. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) von ihnen bestätigt: "Für eine vertrauenswürdige, glaubwürdige Nachrichtenquelle bin ich bereit zu zahlen". Reine Print- und Nicht-Leser äußern dagegen eine geringere Zahlungsbereitschaft.

Inhaltlich sind E-Paper-Leser an allen klassischen Nachrichtenthemen überdurchschnittlich interessiert, ihr besonderes Augenmerk gilt aber den lokalen und regionalen Nachrichten. So haben 80 Prozent großes Interesse an Informationen zum Geschehen vor Ort. Ihre bevorzugten Regionalhemen sind Verkehr, Umwelt und Infrastruktur, Soziales, lokale Wirtschaftspolitik, aber auch Polizeiberichte und Veranstaltungen. 81 Prozent der E-Paper-Leser halten lokalen Journalismus für sehr wichtig für die Gesellschaft.

Zeitungsleser von Kindesbeinen an

Wer seine Zeitung digital liest, ist auch für andere Medienkanäle aufgeschlossen und nutzt sie intensiver zur regelmäßigen Information als Printleser. So bewerten E-Paper-Nutzer unter anderem Podcasts (60 Prozent Zustimmung) sowie Youtube zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und andere Video-Plattformen (55 Prozent) als gute Ergänzung zur Meinungsbildung. Mit der Zeitung selbst sind die meisten E-Paper-Leser schon von Kindesbeinen an vertraut. Bei 77 Prozent gehörte die regionale Tageszeitung, bei 30 Prozent die überregionale zum Alltag im Elternhaus.

Fans der Digitalausgabe führen vor allem das einfache Handling, die unkomplizierte und jederzeitige Verfügbarkeit sowie Umweltaspekte, insbesondere den Wegfall von Papier und Lieferweg, als Argumente für die papierlose Zeitung ins Feld.

Für die "E-Paper-Studie 2020" hat die ZMG 2.000 in Deutschland wohnhafte Personen von 18 - 69 Jahren nach ihrer Nachrichtennutzung, Einstellung zu Medien und Themeninteressen befragt. Die Studie wurde im Juli 2020 als repräsentative Onlinebefragung durchgeführt.

(Autor: Dominik Grollmann )

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