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Kommunikationsstrategie

B2B-Marketing für GenZ: Empfehlungen wirken besser als klassische Kampagnen

28.09.2026 Kaufentscheidungen treffen jüngere B2B-EntscheiderInnen eher nach entsprechenden Empfehlungen aus dem beruflichen Umfeld oder aufgrund von Expertenmeinungen als wegen klassischer Werbekampagnen.

 (Bild: CarlosBarquero_shutterstock)
Bild: CarlosBarquero_shutterstock
Auf die Frage, welche Inhalte die Markenbewertung der Gen Z beeinflussen, erklären 79 Prozent der Marketingverantwortlichen in Deutschland, dies würden am ehesten seien Empfehlungen aus dem beruflichen Netzwerk leisten. 38 Prozent nennen Experten-Content. Kundenreferenzen sowie Empfehlungen von KollegInnen oder Branchenkontakten folgen mit jeweils 35 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine von LinkedIn    bei Censuswide   vor wenigen Wochen in Auftrag gegebene Umfrage unter 585 Marketing-EntscheiderInnen in Deutschland. Erst danach folgen klassische Awareness-Kampagnen mit 34 Prozent.

Als wirksamstes Format für das Engagement der Gen Z nennen 47 Prozent der Befragten kurze Videoformate. 44 Prozent setzen auf Inhalte von Mitarbeitenden, Influencern oder FachexpertInnen, 35 Prozent auf Daten und Research. Kundengeschichten und Live-Formate erreichen jeweils 28 Prozent.

Experten-Content entfaltet nach Einschätzung der Befragten seine größte Wirkung dabei nicht am Anfang des Marketing-Funnels: 34 Prozent sehen den größten Effekt in der Abwägungsphase, aber nur 16 Prozent in der Awareness-Phase. 55 Prozent halten ExpertInnen-Inhalte zudem für wirksamer als klassische Kampagnen, um InteressentInnen von der Aufmerksamkeit in die Abwägungsphase zu bewegen.

Budgets wandern in KI-Auffindbarkeit und Personen-Content

"Jüngere B2B-Entscheider erwarten von Marken mehr als Sichtbarkeit. Sie wollen wissen, welche Erfahrungen andere mit einem Unternehmen gemacht haben, und suchen Orientierung bei Menschen, deren Expertise sie vertrauen", sagt Henrik Ihlo , Head of LinkedIn Marketing Solutions DACH.

Auch die geplanten Marketinginvestitionen spiegeln diese Einschätzung wider. 47 Prozent der Befragten wollen in den kommenden zwölf Monaten in KI-gestützte Auffindbarkeit investieren. 45 Prozent nennen Content von Mitarbeitenden, Influencern und Thought Leadern, 39 Prozent Community-Engagement und 38 Prozent Kundenreferenzprogramme. Paid Media erreicht 35 Prozent, traditionelle Suchmaschinenoptimierung 34 Prozent.
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