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Springer erwirbt Kaufda und zieht Jahresbilanz

02.03.2011 Die Axel Springer AG   hat 74,9 Prozent der Anteile am Marktführer für Online-Prospekte und Mobile Couponing kaufDA   übernommen. Das 2009 gestartete Unternehmen mit Sitz in Berlin bietet Händlern die Option, lokale Angebotswerbung im mobilen und stationären Internet standortbezogen zu verbreiten und Verbrauchern so den Einkauf bequem von zuhause oder unterwegs planbar zu machen. Derzeit erreicht Kaufda elf Millionen Internet-Nutzer, davon bereits eine Million über die mobilen Apps für iPhone, iPad und Android. Techcrunch   schätzt den Kaufpreis auf rund 30 Millionen Euro.

Außerdem zog der Springer-Konzern Bilanz   aus dem Geschäftsjahr 2010. Axel Springer hat im Geschäftsjahr 2010 einen neuen Rekord-Gewinn erreicht und die im Jahresverlauf bereits zwei Mal angehobene Ergebnisprognose übertroffen.

Springer profitiert vom Wachstum im digitalen Geschäft

Mit einem deutlichen Anstieg des EBITDA auf Euro 510,6 Mio. verdiente der Konzern operativ erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro. Alle operativen Segmente verbesserten im Vergleich zum Vorjahr ihre Profitabilität und erwirtschafteten zweistellige EBITDA-Renditen. Dabei profitierte Axel Springer von Wachstumsbeiträgen im digitalen und internationalen Geschäft sowie von den antizyklischen Investitionen in die Marken. Anhaltende Kostendisziplin und Effekte aus Portfolio-Bereinigungen wirkten sich ebenfalls positiv auf die Ertragslage aus. Den Konzernumsatz erhöhte Axel Springer durch das Wachstum im digitalen und internationalen Geschäft um 10,8 Prozent. Konsolidierungseffekte trugen hierzu ebenso bei wie ein organisches Wachstum von 3,5 Prozent.

Weiterer Anstieg der Gesamterlöse 2011 erwartet

Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet der Vorstand mit einem Anstieg der Gesamterlöse. Zu diesem Anstieg werden voraussichtlich alle Erlöskategorien beitragen: Vertriebs-, Werbe- und übrige Erlöse. Der Vorstand geht davon aus, dass leicht rückläufige Erlöse im inländischen Printgeschäft durch steigende Erlöse im internationalen Printgeschäft und bei den digitalen Medien überkompensiert werden können. Für das EBITDA wird ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dabei wird ein leichter Ergebnisrückgang im inländischen Printgeschäft vor allem aufgrund preisbedingt höherer Papierkosten durch deutliche Ergebnissteigerungen im internationalen und digitalen Geschäft überkompensiert.
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