Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Studie: Wie Internetnutzer Online-Magazine lesen
23.01.2008 Eine aktuelle Studie zeigt, was Leser an den Online-Auftritten von Zeitschriften schätzen. Und auf welche Form der Online-Werbung sie in Online-Magazinen besonders gut zu sprechen sind.
Die Studie liefert interessante Ergebnisse zur Nutzung von Online-Angeboten von Zeitschriften. So werden Magazine auch im Internet überwiegend zu Hause am PC gelesen: 90 Prozent der Online-Nutzer geben an, vor allem in den eigenen vier Wänden die Online-Auftritte von Zeitschriften zu besuchen. Am Arbeitsplatz oder unterwegs werden Online-Magazine dagegen kaum gelesen.
Internetnutzer lesen der Studie zudem selektiver. So gibt ein Drittel der Leser von gedruckten Zeitschriften an, ein Magazin von Anfang bis Ende durchzulesen. Bei den Online-Lesern geben das nur elf Prozent der Befragten an. 16 Prozent der Nutzer, die nur noch das Online-Angebot einer Zeitschrift nutzen, sind zuvor durch das gedruckte Heft auf die Website aufmerksam geworden.
Reine Zeitschriftenleser vermissen bei Online-Angeboten vor allem die gute Transportierbarkeit, die "sinnliche Dimension" sowie ein "Entspannungsgefühl" beim Lesen. Online-Angebote nutzen Internetnutzer vor allem, weil sie nicht erst gekauft werden müssen und schnell erreichbar sind (80 Prozent der Online-Leser). Ebenfalls knapp acht von zehn Online-Lesern sind der Meinung, dass die Website bereits alle Informationen bietet und damit die gedruckte Zeitschrift überflüssig macht. Mehr als die Hälfte der Online-Leser schätzt zudem, dass die Inhalte kostenfrei zugänglich sind.
Die Studie zeigt aber: Werbung in Online-Angeboten von Zeitschriften wird nur von elf Prozent der Nutzer gerne gesehen. Besonders verhasst sind Pop-Ups: Knapp 90 Prozent der Online-Leser fühlen sich von Pop-Up-Werbung gestört. Banner dagegen stören nur die Hälfte der Nutzer. Homepage-Einfärbungen, die aus einem Superbanner sowie einem Skyscraper und einer Hintergrundfarbe am oberen und rechten Seitenrand bestehen, stören sogar noch weniger Leser. Hat Onlinewerbung zudem einen deutlichen Bezug zu redaktionellen Themen, empfindet sie sogar über ein Drittel der Nutzer als nicht störend (35 Prozent).
Insgesamt haben 28 Prozent der Befragten schon einmal auf Onlinewerbung geklickt, um sich näher über das beworbene Produkt zu informieren. Untersucht wurde bei der Studie daher auch die Werbewirkung. Demnach erinnern sich nur zwölf Prozent der Befragten an reine Online-Werbung, 26 Prozent können sich hingegen ein kombiniertes Print- und Onlineformat ins Gedächtnis rufen.
Befragt wurden bei der Studie Frauen und Männer zwischen 14 und 69 Jahren, die im Markt relevante Zeitschriften mindestens selten lesen (1.566 Interviews).
