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Uber gibt auf: In Zukunft keine Taxikonkurrenz mehr

21.07.2016 Der in Deutschland umstrittene, aber in den USA erfolgreiche Fahrdienst Uber   gibt auf. Zumindest in Deutschland und zumindest, was das Geschäftsmodell der direkten Taxikonkurrenz betrifft.

 (Bild: Uber)
Bild: Uber
In Deutschland hat es der umstrittene Fahrdienst Uber nicht leicht: Gerichtliche Verbote, Kritik an der Vergütung der Fahrer und eine gewachsene Infrastruktur etablierter Taxiunternehmer machten es dem Unternehmen schwer. Nun will es sein Geschäftsmodell komplett ändern: Wie der Spiegel   berichtet, sollt es in Zukunft keine (unterbezahlten) Privat-Chauffeure mehr geben und auch keine Dienste, die entfernt an Taxifahrten erinnern. Statt dessen plant Deutschland-Chef Christian Freese , Uber im hiesigen Markt allein durch Profifahrer zu etablieren.

Mit UberPool will das Unternehmen nun einen Mitfahrdienst in Städten etablieren, bei dem sich mehrere Kunden die Fahrten teilen. So soll sich Uber von den Angeboten normaler Taxifirmen unterscheiden.

Damit rudert mit Uber ein weiteres Unternehmen zurück, das versuchte, mit Externalisierung seinen Profit zu steigern. Darunter versteht man Geschäftsmodelle, bei denen ein Teil der Kosten an die Allgemeinheit ausgelagert werden, etwa in dem durch vordergründige Selbständigkeit und Bezahlung weit unter dem Mindestlohn Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Zuvor waren schon Unternehmen wie Airbnb   oder Helpling   mit ähnlichen Modellen in die Kritik geraten.
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