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Im ITK-Sektor kündigt sich Fachkräftemangel an

19.05.2005 (iBusiness) An deutschen Hochschulen werden weiterhin zu wenige Informatiker ausgebildet. Ab 2008 wird nach BITKOM-Schätzung die Nachfrage in den Unternehmen die Zahl der Absolventen wieder übertreffen.

Mittelfristig benötigen die ITK-Firmen und IT-Abteilungen in Unternehmen anderer Branchen pro Jahr zwischen 15.000 und 17.000 Absolventen. Doch die Zahl der Erstsemester in den Informatik-Studiengängen ist von 38.000 im Jahr 2000 auf 28.600 im Jahr 2004 gesunken - und rund 50 Prozent der Anfänger werden erfahrungsgemäß ihr Studium abbrechen.

Die hohe Zahl der Informatik-Studenten in den vergangenen Jahren ging vor allem zu Lasten der Ingenieurwissenschaften wie zum Beispiel der Elektrotechnik. Damit geht der in anderen Fächern zu beobachtende Zustrom an die Hochschulen gerade an den ITK-Studiengängen vorbei. Zudem stagniert der Anteil weiblicher Informatik-Studierenden seit Jahren bei 17 Prozent, in der Elektrotechnik und dem Maschinenbau liegt er unter 10 Prozent.

Die Lobbyisten warnen bereits wieder vor Arbeitsplatzabbau: Gelänge es nicht, mehr junge Menschen für einschlägige Studiengänge zu begeistern, würden die Unternehmen in Zukunft verstärkt ausländische Fachkräfte einstellen oder Forschungs- und Entwicklungsabteilungen ins Ausland verlagern, droht der BITKOM.

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