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Unter Teenie-Surfern gilt E-Mail nur noch als 'Schneckenpost'

von sr

21.07.2006 (iBusiness) In der Online-Kommunikation hat ein Generationenwechsel stattgefunden. Junge Onliner schwören zunehmend auf das gefühlt schnellere Medium Instant-Messaging und verschicken immer weniger klassische E-Mails. Eine Ende der EMail-Kommunikation und des EMail-Marketings droht uns aber dennoch nicht.

Unter jungen Internetnutzern hat das Kommunikations-Medium Instant-Messaging der klassischen EMail-Kommunikation den Rang abgelaufen. Das berichtet die australische Tageszeitung The Sydney Morning Herald   in ihrer aktuellen Online-Ausgabe  . Dem Bericht zufolge verwenden junge Menschen nur noch dann E-Mails, wenn sie Autoritätspersonen wie Eltern oder Lehrer anschreiben oder wenn sie ein Attachment verschicken möchten. Untereinander kommunizieren sie dagegen am liebsten mit per Messenger. Laut der Tageszeitung ist E-Mail in dieser von Instant-Kommunikation geprägten Online-Welt zur "Schneckenpost" verkommen.

Das Ende der EMail-Kommunikation und des EMail-Marketinfs droht uns aber dennoch nicht. Selbst wenn die jüngeren Online lieber auf Instant Messaging setzen. "Jedes Medium hat seine Berechtigung", ist sich Dr. Torsten Schwarz, Betreiber des auf EMail-Marketing spezialisierten Unternehmens Absolit   , sicher.

Seiner Meinung nach wird es in Zukunft ein Nebeneinander von Instant-Messaging und EMail-Kommunikation geben. Schwarz selbst nutzt bei seiner Online-Kommunikation jeweils zu "50 Prozent" Instant-Messaging und E-Mail. Denn laut Schwarz eignen sich jedes dieser beiden Medien für "besondere Zwecke". Das gilt auch beim E-Marketing: So können Marketing-Verantwortliche laut Schwarz nur beim Newsletter-Mailing in aller Ruhe über Exklusiv-Angebote informieren.

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