Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
ZDF sucht Kooperationspartner für seine Online-Offensive
15.11.2007 ZDF-Intendant Markus Schächter will mit seiner gebührenfinanzierten Online-Offensive nicht mit privaten Online-Anbietern konkurrieren. Vielmehr will er seine Multimedia-Inhalte anderen Online-Publishern verfügbar machen.
Laut Schächter wird das Internet wird bald schon der entscheidende Kanal sein, über den sich die Menschen mit Informationen und Unterhaltung versorgen: "Kein Medium und kein Medienunternehmen hat eine Zukunft, wenn es nicht seine Inhalte auch über das Internet verbreitet." Das ZDF wolle aber mit seinen Online-Angeboten nicht auf den Werbemärkten mit den Zeitungen und Zeitschriften konkurrieren.
Einen ersten Kooperationspartner hat Schächter anscheinend schon so gut wie sicher. Wie das Fachmagazin Werben & Verkaufen (W&V) berichtet, startet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) morgen mit einem überarbeiteten Web-Angebot. Optisch sollen die Ressorts der Zeitung stärker im Web hervor gehoben und die Kommentarspalten ausgebaut werden. Zudem wird die bislang überwiegend eigenständig arbeitende Onlineredaktion stärker mit den Printkollegen zusammen arbeiten.
Auch Bewegtbilder sollen künftig häufiger zu sehen sein: weswegen die FAZ laut dem Bericht mit ARD und ZDF über die Lieferung von Bildmaterial verhandelt. "Wir unterhalten uns darüber, aber beschlossen ist bislang nichts", erklärt Dirk Specht , Leiter Elektronische Medien der FAZ GmbH.
Die (gebührenfinanzierten) Digital-Offensiven von ARD und ZDF stoßen bei privaten Medienanbietern in Deutschland auf wenig Gegenliebe. Erst kürzlich hatte Verleger-Legende Prof. Hubert Burda gefordert, dass ARD und ZDF im Internet "Grenzen gesetzt werden müssen" (iBusiness berichtete).
