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Studie: Marketing-Entscheider können sich unter iTV nichts vorstellen

von sr

13.09.2007 Kaum ein deutscher Marketing-Entscheider weiß so richtig, was eigentlich unter interaktivem Fernsehen zu verstehen ist. Um Werbekunden zu gewinnen und durchzustarten, müssen iTV-Anbieter also erst noch Aufklärungsarbeit leisten.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Interaktives Fernsehen (iTV) ist in Deutschland nach wie vor nicht angekommen, wie eine aktuelle Studie von DeFacto  . So gibt es in Deutschland der Studie nach außer den Digital-Angeboten von ARD   und ZDF   im Prinzip kaum interaktive Fernsehdienste, während in anderen europäischen Ländern der iTV-Markt bereits deutlich ausgeprägter ist. In Frankreich etwa stehen Zuschauern bereits 70 iTV-Kanäle zur Verfügung, in Großbritannien gar 80 Angebote.

Nicht nur, dass kaum iTV-Content vorhanden ist. Auch bei werbetreibenden Unternehmen aus Deutschland ist iTV kaum präsent. So zeigt eine Befragung unter 100 Marketing-Entscheidern aus deutschen Unternehmen, dass viele nicht einmal den Begriff iTV richtig einordnen können. Jeder Vierte der Befragten (24,8 Prozent) etwa kann sich unter dem Terminus 'iTV' nach eigenen Angaben "spontan nichts vorstellen".

Weitere 22,4 Prozent assoziieren unter iTV lediglich, dass Zuschauer in das Programm mit einbezogen werden können. Was zwar im Prinzip richtig ist. Nur gehen diese Marketers davon aus, dass iTV lediglich ein individuelles Programm für jeden einzelnen Zuschauer erlaubt. Und nicht etwa, dass Unternehmen Produkte über iTV-Kanäle direkt an den Zuschauer verkaufen können. Jeder zehnte Marketing-Entscheider dachte übrigens bei iTV spontan an Tele-Shopping.
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