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Online-PR: Presseseiten deutscher Unternehmen sind schlecht

16.07.2008 Die erste Anlaufstelle für Journalisten auf der Suche nach Unternehmensinformationen ist mittlerweile die Presseseite der Firmenwebseite. Doch nur in den wenigsten Fällen genügen diese den Anforderungen der schreibenden Zunft, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Hilker Consulting.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Der Pressebereich einer Webseite ist die mediale Empfangshalle eines Unternehmens gegenüber Journalisten. Allerdings sind die Pressebereiche oft nur schwer zu finden und sind auf Grund eines unübersichtlichen Aufbaus nur von mittelmäßiger Qualität. Zu diesem Ergebnis kommen die PR-Berater von Hilker Consulting  .

Die Studie vergleicht die Pressebereiche von acht deutschsprachigen Unternehmens aus den Branchen Banken, Software, Elektronik und Unterhaltung anhand von 14 Schlüsselkategorien. Gesamtsieger wurde die Webseite der Postbank   mit 2,7 von drei erreichbaren Wertungspunkten. Auf Platz zwei und drei folgen Microsoft Deutschland   und Universal Music Entertainment  . Die rote Laterne erhielt der Autobauer Daewoo Electronics Europe  .

Die untersuchten Presserubriken seien dabei, so die Experten, hinsichtlich Gebrauchs-, Nutz- und Mehrwert generell noch ausbaufähig. So konnte kein einziges vorbildliches Pressemitteilungsarchiv gefunden werden, bemängelt wurde vor allem eine fehlende Suchfunktion. Gute Fachinformationen, für journalistische Arbeit von großer Bedeutung, gab es nur auf zwei der acht Web-Seiten in ausreichendem Maß. Bessere Noten wurden bei der Aktualität der Pressemitteilungen und der Kontaktmöglichkeiten zur Pressestelle erzielt, die Hälfte der Unternehmen erzielte hier ein "sehr gut".
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