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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Data Leaders geben KI-Agenten mehrheitlich den Laufpass
23.10.2025 Die meisten Data Leaders in Deutschland haben die im Unternehmen eingeführten KI-Agenten-Systeme wieder aufgegeben. 59 Prozent trauen halluzinierenden KI-Systemen zu, unternehmerische Katastrophen auszulösen.
- Nur 4 Prozent der deutschen Data Leaders verlangen eine sehr hohe Genauigkeit (95-100 Prozent) von KI-Systemen, bevor sie geschäftskritische Entscheidungen zulassen - der niedrigste Wert weltweit (global: 15 Prozent).
- 53 Prozent akzeptieren sogar weniger als 80 Prozent Genauigkeit bei KI-gestützten Entscheidungen - ebenfalls ein Negativrekord im internationalen Vergleich (global: 38 Prozent).
- 59 Prozent der deutschen Data Leaders sehen KI-Halluzinationen in geschäftskritischen Workflows als "Katastrophe, die darauf wartet, zu passieren".
- 56 Prozent haben im vergangenen Jahr ein eingekauftes KI-Agent-System aufgegeben, weil es nicht die erwartete Performance oder den erhofften Mehrwert lieferte - der höchste Wert weltweit (global: 45 Prozent).
- 78 Prozent der deutschen Data Leaders sind überzeugt, dass ihre C-Suite die Genauigkeit von KI-Systemen überschätzt - der höchste Wert im internationalen Vergleich (global: 68 Prozent).
- 82 Prozent sagen, die C-Suite unterschätze die Zeit und Schwierigkeit, die erforderlich ist, um KI-Systeme produktionsreif zu machen.
- 68 Prozent der deutschen Data Leaders erwarten, dass bis Ende 2026 ein CEO aufgrund einer gescheiterten KI-Strategie oder einer KI-induzierten Krise entlassen wird (global: 56 Prozent). Dieser Wert bleibt konstant zu einer vorausgehenden Umfrage von Dataiku unter 100 deutschen CEOs im März 2025 (69 Prozent).
- 76 Prozent der deutschen Data Leaders sagen, dass KI-generierte Geschäftsempfehlungen in ihren Organisationen ernster genommen werden als die der menschlichen Mitarbeitenden - ebenfalls ein globaler Spitzenwert (global: 69 Prozent).
