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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Publicis Sapient warnt: Hohe KI-Ambitionen treffen auf schwache Umsetzung
11.11.2025 Eine Studie von Publicis Sapient zeigt: Unternehmen investieren massiv in Künstliche Intelligenz, doch strategische Lücken bei Daten, Talenten und Governance bremsen den Fortschritt. Besonders betroffen sind Handel, Konsumgüter und Automobilindustrie.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Während 99 Prozent der Automotive-Leader In-Car-KI als "extrem wichtig" einstufen und 90 Prozent der Handelsentscheider KI als strategische Priorität sehen, haben nur 30 bis 40 Prozent der Retail-Unternehmen ihre Use Cases tatsächlich skaliert. Noch schlechter schneiden Konsumgüterhersteller ab: Nur 13 Prozent verfügen über eine vollständig integrierte KI-Strategie.
"Status-Quo-Strategien haben ausgedient. Die nächsten 24 Monate entscheiden, wer in der KI-Ära führt und wer zur Commodity wird", warnt Matthias Schmidt-Pfitzer , Managing Director DACH bei Publicis Sapient. "Hohe Ambitionen treffen auf schwache Exekution - jetzt braucht es radikale Transformation und mutiges Leadership."
Viele Projekte ernüchtern
Zu den größten Hürden zählen laut G2N-Report Datenqualität, Talentmangel und Compliance. 61 Prozent der Telekommunikationsanbieter sehen technische Altlasten als Innovationsbremse, 43 Prozent der Konsumgüterhersteller nennen fehlendes Fachpersonal als Top-Barriere, und fast jedes zweite Medienunternehmen stuft Datenschutz als zentrales Hindernis ein.Auch markenstrategisch drohen Risiken: Weniger als die Hälfte der Einzelhändler (48 Prozent) gibt an, dass KI-Initiativen das Markenbild konsistent widerspiegeln.
Der Report benennt vier zentrale Themenfelder für 2026 - Governance in Agentic AI, Make-or-Buy-Strategien in der Skalierung, die sich öffnende Talentlücke durch Automatisierung sowie acht Zukunftsszenarien für Branchen von Retail bis Energie - und lässt sich kostenfrei herunterladen .
