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Arbeitsorganisation: Zwei Drittel aller Meetings sind unnötig

von steiger_2

11.01.2019 Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der in einer aktuellen Umfrage befragten Arbeitnehmer halten unnötige Meetings für den größten Kostenfaktor im Unternehmen. Ein Drittel gab zudem an, dass sie zu den meisten Meetings keinen Beitrag leisten können.

 (Bild: cdu445/ Pixabay)
Bild: cdu445/ Pixabay
Dennoch ziehen rund 76 Prozent der Befragten persönliche Meetings Anrufen und Videochats klar vor. Der durchschnittliche Arbeitnehmer verbringt pro Woche rund drei Stunden in Meetings und bewertet zwei Drittel aller Meetings als überflüssig und reine Zeitverschwendung. Für über die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (55 Prozent) ist Telefonieren oder Nachrichten schreiben während des Meetings ein klares No-Go. Eine klare Zielsetzung ist für eine Mehrheit der Befragten (72 Prozent) der Hauptfaktor für ein erfolgreiches Meeting.

Viele Arbeitnehmer (70 Prozent der Befragten) bevorzugen Meetings zwischen 8 und 12 Uhr. Die Studie ergab zudem, dass Schweizer Arbeitnehmer deutlich mehr Zeit in Meetings verbringen (durchschnittlich fünf Stunden pro Woche) als in den USA, Großbritannien oder Deutschland (drei Stunden pro Woche).

Die Umfrage wurde von Doodle   durchgeführt. Dafür wurden 6528 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und den USA befragt sowie zusätzlich Daten von 19 Millionen über Doodle organisierte Meetings ausgewertet. Ziel war es, durch diesen Report herauszufinden, was ein schlechtes Meeting ausmacht und wie sich dies auf den Arbeitsalltag auswirkt. Viele Unternehmen leiden laut dem Ergebnis unter der nachlässigen Organisation von Meetings. Insbesondere betrifft dies rund 25 Prozent der Arbeitnehmer, die durchschnittlich an fünf oder mehr Meetings pro Woche teilnehmen.
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