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Keyword-Preise: SEM wird für Dienstleister langfristig teurer
22.02.2007 In den vergangenen Monaten war Suchmaschinen-Marketing für Werbetreibende kontinuierlich billiger geworden. Jetzt müssen Werber aber bei Keywords meistens wieder tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist Suchmaschinen-Marketing für bestimmte Branchen sogar deutlich teurer geworden, wie eine iBusiness-Auswertung zeigt.
Um jeweils vier Prozent teurer geworden ist die erste Werbeposition bei Google , Miva und Yahoo in den beiden Kategorien 'Computing' und 'Wellness'. Um jeweils fünf Prozent gestiegen sind die durchschnittlichen Preise in den Kategorien 'Reise' und 'Dienstleistungen'.
Ein iBusiness-Vergleich der SPIXX-Zahlen von Februar 2006 mit Februar 2007 zeigt zudem: Langfristig ist Suchmaschinen-Marketing in den Bereichen 'Dienstleistungen', 'Partnersuche' sowie 'Geld & Finanzen' teurer geworden. Keywords aus der Kategorie Dienstleistungen kosten Werbetreibende jetzt durchschnittlich 2,40 Euro. Damit liegen die aktuellen Preise 27 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Damals mussten Werbetreibende für die erste Werbeposition im Schnitt nur 1,74 Euro berappen.
23 Cent mehr im Schnitt zahlen Werber für Begriffe der Kategorie 'Geld und Finanzen'. Hier wird für die erste Werbeposition jetzt im Schnitt 2,04 Euro fällig (2006: 1,81 Euro). Um 16 Prozent gestiegen sind im Jahresvergleich die durchschnittlichen Keyword-Preise in der Kategorie 'Partnersuche', in der Kategorie 'Mode' haben sich die Preise im Jahresvergleich um zwölf Prozent verteuert.
In einigen Kategorien sind aber im Jahresvergleich auch Preisrückgänge zu verzeichnen. Suchmaschinen-Marketing wurde unter anderem billiger in den Bereichen 'Immobilien' und 'Shopping'. Hier sanken die durchschnittlichen Preise jeweils um 21 Prozent und liegen nur bei einem Wert von 52 Cent (Immobilien) beziehungsweise 61 Cent (Shopping).
Für den SPIXX wertet Explido monatlich 180 Begriffe aus 15 Kategorien in den Suchmaschinen von Google, Miva und Yahoo aus.
