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Herkunft betonen und Datenpflege: So wappnen sich Händler gegen Konkurrenz aus Asien

14.10.2021 Eine Studie von ECC Köln und Lengow zeigt: Die Herkunft eines Onlinehändlers wird von KonsumentInnen kritisch hinterfragt. Rund zwei Drittel meiden bewusst Anbieter aus Asien. Händler sollten die Konkurrenz jedoch nicht unterschätzen und sich wettbewerbsfähiger aufstellen.

 (Bild: BC Y auf Pixabay)
Bild: BC Y auf Pixabay
Online sichtbar zu sein und gegen die Konkurrenz im Netz zu bestehen wird für viele Händler immer schwieriger. Vor allem aus Asien drängen vermehrt Billiganbieter auf den Markt. Wie deutsche KonsumentInnen die Konkurrenz aus Fernost wahrnehmen und wie Händler hierzulande die Gefahr einschätzen, untersuchte eine Studie des ECC Köln zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser in Zusammenarbeit mit ECommerce-Dienstleister Lengow zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Ein Fazit: 65 Prozent der KonsumentInnen prüfen vor einem Onlinekauf die Herkunft des Händlers und präferieren mehrheitlich deutsche Anbieter. "Händler sollten hierzulande Herkunft und Herstellung ihrer Produkte immer transparent machen - für viele ist das das entscheidende Kaufargument", rät Dr. Kai Hudetz'Kai Hudetz' in Expertenprofilen nachschlagen , Geschäftsführer des IFH Köln, zu dem das ECC Köln gehört.

Herkunft von Anbieter und Produkt beeinflusst Kaufverhalten

55 Prozent der Befragten meiden Anbieter aus dem asiatischen Ausland. Vor allem Frauen sind kritisch: Einmal bei einem asiatischen Onlinehändler eingekauft, würden nur 35 Prozent dies erneut tun, bei den Männern ist es rund die Hälfte (53 Prozent). Besonders skeptisch stimmen die KonsumentInnen asiatische Onlinemarktplätze wie AliExpress zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und Co. Die bekannten Namen Otto zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Amazon zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser oder Zalando zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser überzeugen weitaus mehr, vor allem in puncto Rücksendungen, Datenschutz und Vertrauen in das Angebot. Für rund zwei Drittel der KonsumentInnen (66 Prozent) wird der Standardcheck der Herkunft des Anbieters beim Kauf über diese Plattformen überflüssig.

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Auf Amazon, Otto und Zalando vertrauen die Shopper der Herkunft eher.
(chart: ECC Köln)

Punkten mit Pflege von Kunden- und Produktdaten

82 Prozent der befragten deutschen Onlinehändler sehen den steigenden Preiskampf auf asiatischen Billigplattformen als Herausforderung an und finden es zunehmend schwer, sich dagegen zu positionieren. Am schwierigsten finden sie die Wahl der für sie geeigneten Plattform, sowie die Pflege von Kunden- und Produktdaten. So investiert aktuell rund die Hälfte der befragten Händler bereits in den Ausbau von digitalem Know-how, Produktdatenpflege und digitalen Vertriebswegen. Denn nur durch eine professionelle E-Commerce-Strategie mit einer transparenten Präsentation und Beschreibung der Produkte, insbesondere mit Blick auf Herkunft und Datenschutz, können deutsche Händler sich von der asiatischen Konkurrenz abgrenzen, so ein Fazit der Studie.

"Es ist wichtig, dass Händler ihren KäuferInnen einfach und transparent den qualitativen Unterschied zu Billigprodukten aus Asien klarmachen, vor allem auf Marktplätzen. Dazu müssen gerade Produktdaten gepflegt und optimiert und Informationen zu Produkten schnell beantwortet werden. Sich von der Konkurrenz abzuheben, gerade aus dem Ausland, ist auf den großen Marktplätzen extrem wichtig, denn dort spielt die Herkunft der Verkäufer für die KundenInnen keine so große Rolle, da bereits ein großes Vertrauen herrscht", empfiehlt Oliver Bogatu'Oliver Bogatu' in Expertenprofilen nachschlagen , Country Manager DACH bei Lengow.

Für die repräsentative Studie 'Blick nach Fernost - Herkunft matters' wurden im August 2021 500 Konsumentinnen und Konsumenten, die regelmäßig auf Onlinemarktplätzen einkaufen, online befragt. Ergänzt wurden die Daten durch die Befragung von rund 100 B2C-Onlinehändlern (Pure Player und Multichannel), die unter anderem ihre Produkte über Onlinemarktplätze verkaufen.

(AutorIn: Frauke Schobelt )

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