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Internetwirtschaft: Kaum ein Start-up hat einen jugendlichen Gründer

10.07.2018 Der blutjunge Firmengründer in Turnschuhen ist eher ein Start-up-Mythos: Jedes neunte (11 Prozent) Start-up wird von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent).

 (Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de)
Bild: Stephanie Hofschlaeger/PIXELIO
Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Start-ups gegründet. Die große Mehrheit der Gründer wagt den Schritt zum Start-up erst mit Berufserfahrung: 43 Prozent aus einem Anstellungsverhältnis heraus, 27 Prozent aus einer selbstständigen Tätigkeit. Und gerade einmal 4 Prozent der Gründer war arbeitslos, als sie sich für ihr Start-up entschieden haben.

Entsprechend befürwortet eine große Mehrheit der Startups die Einführung der im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Gründerzeit. In der Gründerzeit sollen Arbeitnehmer ihre wöchentliche Arbeitszeit ohne größeren Verdienstausfall reduzieren können, um sich so finanziell abgesichert ihrem Startup widmen zu können. Vorbild dabei ist die Familienpflegezeit. Zwei Drittel der Gründer (64 Prozent) sagen, eine solche Gründerzeit wäre für ihr eigenes Startup hilfreich.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage des Bitkom Research. Dabei wurden 302 IT- und Internet-Startups in Deutschland befragt.
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