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Überfälliger Schritt

09.12.2021 Eine stärkere Kontrolle der Internetkonzerne ist überfällig.

iBusiness-Analyst Sebastian Halm (Bild: Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
iBusiness-Analyst Sebastian Halm
Es ist eine Sache, wenn ein Konzern wie Apple sich weigert, für die Polizeibehörden ein Handy zu entsperren (wie im Fall des Terroranschlags von San Bernadino  ). Hier ging es um den Schutz von Nutzerdaten in einer noch nicht vollends aufgeklärten Strafsache - und außerdem hätte eine solche Decodierung sämtliche Nutzerdaten in Gefahr gebracht. Außerdem bekam das FBI es schließlich auch alleine hin, bevor das letzte Wort gesprochen war.

Es ist aber etwas anderes, wenn große Internetfirmen dem Staat und den Behörden auf der Nase herumtanzen, wenn sie Steuern zahlen, Profildaten für die Ermittlungen gegen Hassverbrecher zugänglich machen sollen, die etwa eine konsequente Historie als rassistische Internetbullys haben oder wenn ein Netzwerk Holocaust-Leugner in Frieden lässt, weil sie Klicks bringen.

Der Staat sollte wenigstens bei den US-Internetgiganten das tun, was er bei der Automobil-Lobby nicht hinbekommt - und ihnen die folgenschweren Grenzen ihres Handelns aufzeigen.
Thema:

Interaktiv-Trends 2022/2023 (3): Gatekeeper und Monopole regulieren

Nachdem die großen Internetkonzerne weiter als säumige Steuerzahler, Hatespeech-Beschleuniger und Fakenews-Superspreader auffallen, erschallen die Regulierungsrufe wieder lauter. In welchem Spannungsfeld sich eine Regulierungsdiskussion vollzieht und was die denkbaren Lösungen wären.

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Besonders Facebook lässt Rufe nach einer Regulierung von Internetgroßkonzernen lauter werden. (Bild: Hermann Traub/Pixabay)
Bild: Hermann Traub/Pixabay
Besonders Facebook lässt Rufe nach einer Regulierung von Internetgroßkonzernen lauter werden.

Kommentar von Sebastian Halm

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Eine stärkere Kontrolle der Internetkonzerne ist überfällig.

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iBusiness-Analyst Sebastian Halm (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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